
Für die Wiege des deutschen Rundfunks gibt es eine wichtige Zukunftsperspektive: Der historische Sendemast 17 auf dem Funkerberg in Königs Wusterhausen wird in den kommenden Jahren aufwendig saniert. Das 210 Meter hohe technische Denkmal aus dem Jahr 1925 soll für insgesamt rund 3,3 Millionen Euro instandgesetzt werden, um die Standsicherheit für mindestens 50 weitere Jahre zu sichern. Für den ersten Bauabschnitt liegt der Förderbescheid des Brandenburgischen Landesamts für Denkmalpflege über 175.000 Euro bereits vor.
Die Arbeiten an der 100 Jahre alten Landmarke erfolgen in mehreren Schritten. Bis Ende November werden zunächst die Fundamente aller neun Abspannseile, der sogenannten Pardunen, für rund 250.000 Euro erneuert. Die neuen Fundamente entstehen direkt hinter den historischen Verankerungen, die aus Denkmalschutzgründen erhalten bleiben.
In der zweiten Phase bis Februar 2028 werden die Pardunen selbst gegen moderne Seile ausgetauscht und deren Halterungen am Mast überarbeitet. Der letzte und aufwendigste Schritt umfasst bis November 2028 die vollständige Erneuerung des Korrosionsschutzes. Dazu wird die gesamte Stahlgitterkonstruktion entlackt, statisch geprüft und neu beschichtet. Zur weiteren Finanzierung des Großprojekts wird derzeit die Erschließung zusätzlicher Fördermittel geprüft.