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„Hustle Tov“ gewinnt Podcast-Wettbewerb “Originals gesucht”

Die Gewinnerin des Newcomer-Podcast-Wettbewerbs „Originals gesucht” von Deezer und re:publica steht fest: Die Künstlerin Sarah Borowik-Frank und ihr Projektpartner Frank Labitzke setzten sich mit ihrem Podcast-Konzept „Hustle Tov” im öffentlichen Online-Voting unter originalsgesucht.com gegen vier weitere Finalist*innen durch, die zuvor von einer Fachjury aus fast 200 Bewerbungen ausgewählt wurden.

Unter dem diesjährigen Wettbewerbsmotto „ASAP – As soon as possible” wurden Podcast-Ideen gesucht, die Aufbruchstimmung, Aktionismus und Bewegung symbolisieren. Dabei konnten Sarah Borowik-Frank und Frank Labitzke mit ihrem Podcast-Konzept „Hustle Tov”, welches jüdische Lebenswelten in Deutschland in den Vordergrund rückt, überzeugen. Denn wenn in Deutschland über Juden geredet wird, dann geht es meistens um Antisemitismus und wenig über das jüdische Leben heute. Vor allem wird nicht mit jüdischen Menschen über die Vielfalt des Judentums in Deutschland gesprochen. Genau das möchte der Gewinner-Podcast „Hustle Tov“ ändern. In der ersten Folge wird es um Regina Jonas gehen, die weltweit erste Frau, die als Rabbinerin tätig war und ihre Ordination in Deutschland erhielt. Als Expertin und Gesprächspartnerin konnte das Team von „Hustle Tov” hierfür die aus Leipzig stammende Rabbinerin Esther Jonas-Märtin gewinnen. In weiteren Episoden werdem Feiertage wie Jom Kippur und Risch Haschana sowie generell junges jüdisches Leben in Deutschland thematisiert. Für die Realisierung ihrer Idee erhalten die Gewinnerin Sarah Borowik-Frank und ihr Projektpartner Frank Labitzke ein Preisgeld von 3.000 Euro sowie ein professionelles Podcast-Coaching im Wert von 2.000 Euro. „Hustle Tov“ kann auf allen Podcast-Plattformen veröffentlicht werden und plant im vierten Quartal diesen Jahres wöchentlich auf Sendung zu gehen.

Bild: Lena Reiner

Sarah Borowik-Frank und Frank Labitzke zur Auszeichnung: „Wir sind begeistert, das unser Podcast unter all den großartigen Podcast-Ideen im Wettbewerb den meisten Zuspruch gefunden hat. Das bedeutet für uns, dass die Neugierde der Hörer*innen, modernes jüdisches Leben in Deutschland kennenzulernen sehr groß ist – und wir können es kaum erwarten, die vielfältigen Ausdrucksformen jüdischen Lebens sichtbar und hörbar zu machen.”

Jeannine Koch, Direktorin der re:publica Berlin sagt: „Sarah trifft mit ihrem Podcast ein sehr aktuelles und relevantes Thema, was nun noch stärker in den Fokus rücken kann und dadurch auch mehr Sichtbarkeit in der Öffentlichkeit bekommt. Wir freuen uns auf spannende Podcast-Folgen.”

„Nachdem im vergangenen Jahr mit dem Gewinner-Podcast Maschallah! muslimisches Leben in Deutschland beleuchtet wurde, freue ich mich, dass dieses Jahr wieder ein Lebenswelten-Podcast das Publikums-Voting gewonnen hat. Dass Deezers Konzept von mehr (Audio-)Vielfalt auch dem Wunsch der Hörer*innen entspricht, wurde mit diesem Online-Voting erneut bestätigt”, sagt Richard Wernicke, Head of Content bei Deezer.

Alle Finalisten-Podcasts werden umgesetzt
Deezer und re:publica hatten den Podcast-Wettbewerb bereits zum zweiten Mal ausgerufen, um bisher unveröffentlichte, neue Podcast-Ideen und Formate zu fördern. Auf die Shortlist hatten es fünf Konzepte von fast 200 Einreichungen geschafft, die von einer Experten-Jury nach ihrer Originalität und thematischen Relevanz, ihrem Gesamteindruck sowie Reichweiten- und Serienpotential bewertet wurden. Fünf von der Jury ausgewählte Ideen gingen dann in eine öffentliche Online-Abstimmung, um den Gewinner-Podcast zu bestimmen. Alle Finalist*innen werden ihre Podcast-Projekte umsetzen und erhalten außerdem einen Bluetooth-Kopfhörer von Teufel sowie ein Ticket zur re:publica 2021.

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