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FluxFM kann in Hamburg weiter auf 104,0 MHz senden

Der Medienrat der Medienanstalt Hamburg/Schleswig-Holstein (MA HSH) hat auf seiner gestrigen Sitzung grünes Licht für die Kooperation zwischen Radio Hamburg und FluxFM gegeben.

Auf der sogenannten Cityfrequenz 104,0 MHz von Radio Hamburg ist damit täglich von 5 Uhr morgens bis 2 Uhr des Folgetags FluxFM zu hören. In der übrigen Zeit wird das Programm von Radio Hamburg, das parallel weiterhin auf seiner Hauptfrequenz 103,6 MHz in der Hansestadt zu hören ist, zeitgleich und unverändert ausgestrahlt.

FluxFM sendete in den vergangenen Tagen bereits anlässlich des Reeperbahn Festivals als Eventradio auf der 104,0 MHz. Durch die nun getroffene Regelung bleibt das redaktionelle Musikradio bis zum Auslaufen der Zuweisung zum 31. Dezember 2021 auf dieser Frequenz auf Sendung. Ab 01. April 2022 geht die Frequenz dann an das Hamburger Webradio ByteFM, das 2019 im Zuge einer Neuausschreibung den Zuschlag für die Frequenz erhielt.

Eigentlich sollte FluxFM zum jetzigen Zeitpunkt bereits dauerhaft in Hamburg auf UKW senden, denn im November 2019 hatte der Medienrat der MA HSH im Rahmen der angesprochenen Neuausschreibung die Entscheidung getroffen, die bisher von ENERGY Hamburg in der Hansestadt genutzten UKW-Frequenzen ab August 2020 dem Berliner Radiosender zuzuweisen. Gegen diese Entscheidung war ENERGY Hamburg vor Gericht gezogen. Am 14. Mai hatte das Verwaltungsgericht (VG) Hamburg im Eilverfahren angeordnet, dass der Hamburger ENERGY-Ableger über den 31. Juli hinaus auf seinen bisherigen UKW-Frequenzen weitersenden darf. Mit der Entscheidung vom 21. Juli 2020 hat das Oberverwaltungsgericht (OVG) Hamburg die Beschwerde der MA HSH gegen diesen Beschluss des VG Hamburg zurückgewiesen. ENERGY Hamburg kann also vorläufig – bis zur Entscheidung im nun angestrengten Hauptsacheverfahren – weiter auf UKW in Hamburg senden.

Team der Morgensendung von FluxFM Hamburg (im Uhrzeigersinn v.l.o.): Jasmin Kröger (Redaktion), Anna Fietz (Redaktionsleitung), Stefanie Groth (Moderation), Martin Tietjen (Moderation), Bild: FluxFM

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