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Ukraine baut weiteren Sendemast für die Krim

2014 hat Russland die Krim annektiert, seitdem gibt es auf der Krim auch keine ukrainischen Fernseh- und Radioprogramme mehr zu empfangen. Die Ukraine versucht dies in den letzten Monaten zu ändern und will noch im Januar einen weiteren Sendemast auf ihrem Territorium in Betrieb nehmen, der die Krim versorgen soll. Auf der Halbinsel Tschonhar im Asowschen Meer wird dafür aktuell ein 150 Meter hoher TV- und Radiomast errichtet. Die Halbinsel stellt eine der Landverbindungen zwischen der Ukraine und der Krim dar. Vier UKW-Frequenzen hat die Ukraine hier vorgesehen – das erste Programm des ukrainischen Rundfunk wird auf 100,7 MHz senden, das krimtatarische Meydan FM die 101,4 MHz übernehmen, Radio Libertys Radio Krym.Realiyi die 105,9 MHz und der Lokalsender Cherson FM die 107,8 MHz.

Erst im Sommer waren Frequenzen in Henitschesk vergeben worden, die ebenfalls Teile der Krim versorgen können. Dort sendet das krimtatarische Meydan FM bereits auf 90,8 MHz. Bis 2015 sendete es direkt auf der Krim, dort wurde es mittlerweile durch ein staatliches russisches Programm in krimtatarischer Sprache ersetzt. Das erste Programm des ukrainischen Rundfunks sendet von Henitschesk auf 101,4 Mhz. Das Programm Cherson FM erhielt die 103,6 MHz in Henitschek und die 100,9 MHz in Wassyliwka. An diesem Ort wurde auch ein zweites krimtatarisches Programm lizenziert- Radio Hayat der Crimean News Agency auf 103,5 MHz.

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