„Österreichischer Radiopreis 2016“ vorgestellt: Mehr Kategorien, mehr Auszeichnungen

Mit dem „Österreichischen Radiopreis 2016“ werden am 20. Juni 2016 zum zweiten Mal bei einer Gala-Veranstaltung im Wiener Rathaus herausragende Leistungen in öffentlich-rechtlichen und privaten Hörfunkprogrammen ausgezeichnet. Dabei hat sich der „Österreichische Radiopreis“ seit seiner Premiere im Jahr 2015 entwickelt. Weitere Einreichungskategorien sind hinzugekommen und das Prämierungssystem folgt einer neuen Philosophie.

„Gefragt sind kreative und fachlich überzeugende Leistungen mit Impulskraft aus den vergangenen zwölf Monaten Radiogeschehen. Es geht also nicht um Lebenswerke“, so Alfred Grinschgl, Vorsitzender des Radiopreis-Beirates und Geschäftsführer des Fachbereichs Medien der Rundfunk und Telekom Regulierungs-GmbH (RTR). Im Rahmen einer Pressekonferenz informierte Grinschgl gemeinsam mit den Beiratsmitgliedern Corinna Drumm, Geschäftsführerin des Verbandes der Österreichischen Privatsender (VÖP), sowie ORF-Radiodirektor Karl Amon über den „Österreichischen Radiopreis 2016“. Die Fachhochschule St. Pölten beruft und leitet erneut die unabhängige Radiopreis-Jury. Deren Vorsitzender Hannes Raffaseder, Prokurist im Hochschulmanagement der FH St. Pölten, stellte die Zusammensetzung der Jury und das Verfahren für die Nominierungen vor.

Preiskategorien um zwei auf elf erweitert
Zu den neun Preiskategorien des Jahres 2015 kommen heuer mit „Best Newcomer“ und mit „Bester Regionalbericht“ zwei weitere Kategorien hinzu. Dies sei das Ergebnis eines konstruktiven und kreativen Diskurses mit leitenden Programmverantwortlichen des ORF und der Privatradios sowie mit den Expertinnen und Experten der Jury, sagte Drumm.

Auch Zweit- und Drittplatzierte werden ausgezeichnet
Die Maxime „Es kann nur Einen geben“ soll für den „Österreichischen Radiopreis“ nicht mehr gelten. Anders als noch 2015, werden heuer auch die Zweit- und Drittplatzierten in den elf Preiskategorien ausgezeichnet. Mit dieser Entscheidung berücksichtigt der Beirat auch die Erfahrungen der Jury aus dem Vorjahr, wo Zweite und Dritte qualitativ oft so nahe an den Erstplatzierten lagen, dass es teils ausgesprochen schwergefallen sei, nur eine Auszeichnung vergeben zu können, erläuterte Amon.

Wirtschaft und Stadt Wien unterstützen „Österreichischen Radiopreis“
Grinschgl bedankte sich bei der Stadt Wien und bei den Unternehmen SPAR, XXXLutz, Kelly´s und den Mediaagenturen unter dem Dach der GroupM, die wie die RTR selbst und die Radiopreis-Partner RMS Austria, ORF und ORF Enterprise, VÖP, FH St. Pölten und Sablatnig & Partner mit ihrem Sponsoring und mit viel Tatkraft den „Österreichischen Radiopreis“ erst ermöglicht hätten.

Online-Einreichungen
Die Bewerberinnen und Bewerber der österreichischen Radioprogramme sind aufgerufen, ihre Beiträge aus dem Produktionszeitraum vom 1.04.2015 bis 31.03.2016 per upload bis zum 4. April 2016 über die Website www.oesterreichischer-radiopreis.at einzureichen, sagte Hannes Raffaseder. Die Website informiert detailliert über die Preiskategorien, die Einreichmodalitäten, die Jury und den Beirat des „Österreichischen Radiopreises“.

Der „Österreichische Radiopreis“ – eine Initiative von RTR, ORF und VÖP
Träger ist der „Verein Österreichischer Radiopreis“, dem der ORF, der VÖP, die RTR, die ORF Enterprise und die RMS Austria als Mitglieder angehören und die mit jeweils einem Vertreter den Beirat des „Österreichischen Radiopreises“ stellen.

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