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Großes Interesse an Stuttgarter UKW-Frequenzen

Sieben Bewerber für zwei Frequenzen in Stuttgart

Im Zuge der Neuausschreibung aller baden-württembergischer Radiosendegebiete haben sich nach Ablauf der Bewerbungsfrist insgesamt sieben private Hörfunksender für zwei Frequenzen in Stuttgart beworben. Ausgeschrieben war jeweils ein Radioprogramm mit alternativer Musikfarbe fernab des Mainstream mit formatgerechtem Wortprogramm. Neben „Flux.FM“ und „sunshine live“, die bisher ihre Programme auf diesen etwa gleichwertigen Frequenzen ausstrahlen, haben auch „Radio Teddy“, „Pure FM“, „ego FM“, „Radio Paradiso“ und „Alternativ.fm“ ihre Bewerbungsunterlagen eingereicht.

Klassik Radio oder Radio Paradiso?

Auch für die UKW-Frequenzen von „Klassikradio“ in Stuttgart, Karlsruhe und Göppingen gibt es nach Ausschreibungsende mit „Radio Paradiso“ einen zweiten Interessenten. Bewerben konnten sich Hörfunksender der Sparte Kultur mit Schwerpunkt auf klassischer Musik.

Kontinuität bei den nichtkommerziellen Hörfunkprogrammen

Kontinuität bei den nichtkommerziellen Hörfunkprogrammen (NKL) und den Lernradios in Baden-Württemberg. Auf die NKL-Verbreitungsgebiete in Freiburg („Radio Dreyeckland“), Freudenstadt („Freies Radio Freudenstadt“), Karlsruhe („Querfunk“), Mannheim/Heidelberg (“Bermudafunk“, „radioaktiv“), Schopfheim („Freies Radio Wiesental“), Schwäbisch Hall („StHörfunk“), Stuttgart („Freies Radio für Stuttgart“), Tübingen („helle welle“, „Wüste Welle“) und Ulm („Radio free FM“) haben sich auch die bisherigen Programme mit Ausnahme von „Radio Kormista“ in Stuttgart wieder beworben. Auch die Lernradios in den Gebieten Freiburg („echo-fm 88,4, gemeinsam mit PH 88,4“) und Karlsruhe („LernRadio – der junge Kulturkanal“) haben erneut ihre Bewerbungen eingereicht.

Vorstand und Medienrat der LFK werden bis Ende des Jahres über die Bewerber entscheiden. Die neue Lizenz- und Zuweisungsperiode beginnt am 1. Januar 2016.

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