Rettung für norwegisches Lokalradio: Fredriksstad Blad übernimmt Radio Fredrikstad

Der norwegische Lokalsender Radio Fredrikstad kann seinen Sendebetrieb fortsetzen. Nachdem der Sender Anfang des Monats wegen wirtschaftlicher Schwierigkeiten den regulären Betrieb einstellen musste, hat die regionale Tageszeitung Fredriksstad Blad das Projekt vollständig übernommen. Damit ist die Zukunft des im Januar des vergangenen Jahres neu gestarteten Senders gesichert.

Radio Fredrikstad war vor knapp zwei Jahren als Relaunch an den Start gegangen und knüpfte an die Tradition einer früheren Station an. Nun wird das Konzept neu ausgerichtet. Die bisherige Geschäftsführerin und kommissarische Redakteurin Eilen Halvorsen bleibt dem Sender in Teilzeit erhalten und begleitet den Übergang.

Die redaktionelle Ausrichtung soll künftig noch stärker auf Kernkompetenzen wie schnelle Berichterstattung, Live-Übertragungen von lokalen Ereignissen und vielfältige Podcasts setzen, ergänzt durch einen hohen Musikanteil mit regionalem Bezug.

Besonderes Augenmerk liegt bei der Übernahme auf den Verbreitungswegen. Neben der bereits genutzten DAB-Distribution und dem Webradio sichert sich das Medienhaus durch den Kauf auch die FM-Konzession des Senders. Das eröffnet neue Möglichkeiten für die Reichweite im lokalen Raum und stellt sicher, dass das Programm im Ernstfall auch als klassische Beredskapsradio fungieren kann. Der Chefredakteur der Zeitung blickt der kommenden Entwicklung zuversichtlich entgegen und plant, die redaktionellen Inhalte künftig noch enger mit der lokalen Berichterstattung zu verzahnen.

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