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Mit dem passenden Radiosender durch die Krise

Sind Radiosender im Krisenmodus? In gewisser Weise sicherlich, denn sie müssen die Balance zwischen Information und Unterhaltung finden – und das in einer Zeit, in der das Informationsbewusstsein sehr stark variieren kann. Während die Moderatoren hinter den Mikrofonen diese Herausforderung zu stemmen hatten/haben, lauschten ihre Zuhörer ihnen von zuhause aus. Und auch dort tat sich einiges. Selten stand das eigene Zuhause so sehr im Fokus wie seit dem Ausbruch der Corona-Pandemie im Jahr 2020. Gemütlich sollte es werden – dort, wo deutlich mehr Zeit denn je verbracht wurde. Eine Mehrfachnutzung musste möglich gemacht werden – als Klassenzimmer, Arbeitsplatz, Trainingsraum und Hobbyecke. Welche pfiffigen Ideen es dafür gibt und welche Musik dazu passt, zeigt dieser Beitrag voller Inspirationen.

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Musik an. Krisenmodus aus. Das taten viele Radiohörer. Einige begleitete das Radio den ganzen Tag über – und durch die komplette Wohnung. pixabay.com © Jankrajangfha (CC0 Public Domain)

Von der Designküche zur Wohnküche
Schlichte, dunkle Fronten und technische Geräte, die nahezu komplett in die Küche integriert wurden, zeichneten die vergangenen Jahre der Küchengestaltung aus. Was geblieben ist, sind dunkle Fronten, die nach wie vor unter den Küchentrends zu finden sind. Allerdings zeigt sich auch, dass Wohnraum und Designerküche noch einmal deutlich mehr verschmelzen bzw. in der Küche Platz geschaffen wird für einen Arbeitsplatz auf Zeit. Egal ob es der Tresen oder der kleine Tisch wurde – zum temporären Arbeiten reichte es allemal. Zudem entzerrte es den Run auf einen Arbeitsplatz in Haus oder Wohnung, denn an nur einem Tisch sitzend in vier verschiedenen Videokonferenzen teilzunehmen, war selbst für das eingespielteste Familienteam nicht machbar. Der Hang zu innovativen Elektrogeräten, die Energie sparen und optisch mit den Küchenschränken verschmelzen, ist übrigens geblieben. Ergänzt wurden smarte Techniken, die – während des Lockdowns – in aller Ruhe zuhause getestet und optimal eingestellt werden konnten.

Musiktipp: Wenn die Kinder anstandslos ihr Homeschooling absolvierten, dürfen auch die passenden Hits als Belohnung nicht fehlen. ANTENNE BAYERN hat vielleicht sogar deswegen gerade erst das Programm von Hits für Kids ausgebaut.

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Reduziert wirkt der Homeoffice-Arbeitsplatz. Dennoch bietet er auch mehr Freiheiten – beispielsweise kann das Radio laufen, was im Großraumbüro in der Regel nicht möglich ist.
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Vom Schlafbereich zum Hobby- und Arbeitszimmer
Einrichtungsexperten raten davon ab, das Schlafzimmer zum Hobby- oder Arbeitsraum zu machen. Denn Unordnung, technische Geräte und Unruhe, die damit in das Schlafgemach einziehen, wirken sich nachweislich negativ auf die Schlafqualität aus. Doch was, wenn Kinderzimmer, Wohnzimmer und Küche bereits besetzt sind und ein Arbeitszimmer nicht vorhanden ist? Dann muss darauf geachtet werden, dass das Zimmer täglich verwandelt wird: morgens wird es zum Arbeitszimmer, abends wieder zum Schlafzimmer. Das ist zwar umständlicher, als alles liegenzulassen, sorgt aber auch für gesunden Schlaf. In der Praxis also zog ins Schlafzimmer während der Krise gerne mal ein kleiner Tisch ein oder ein Sekretär, der nicht ganz so sehr nach Arbeit aussah, dennoch aber Platz zum Sitzen und Arbeiten bot. Wer ohnehin etwas im Schlafzimmer verändern wollte, wählte bei der Neumöblierung eine Schrankwand mit integriertem, ausklappbarem Tisch. Das erleichtert die Verwandlung von Schlaf- zu Arbeitszimmer ungemein.

Soll der neu installierte Arbeitsplatz im Schlafzimmer zum Ausüben des Hobbys dienen, wie beispielsweise zum Basteln, müssen die Bastelutensilien bis zum Schlafengehen verschwunden sein. Passen sie nicht in den Schrank, darf man sich hier ausnahmsweise an einer praktischen Klappbox als Verstau- und Raumwunder bedienen.

Musiktipp: Wer morgens mit flotten Tönen auf Tour kommen möchte und damit auch den Umbau vom Schlaf- zum Arbeitszimmer anstoßen will, findet bei Spotify sicherlich das passende Programm – entweder in Form eines Podcasts oder in einer Bibliothek des Lieblingskünstlers.

Bye, bye, Partykeller – hallo Trainingsraum und Musikzimmer
Natürlich sind die Zeiten der Kellerpartys nicht für alle Lebzeiten dahin; dennoch könnten große Feiern noch eine Weile verschoben werden müssen. Dieser Tatsache geschuldet ist in vielen Eigenheimen auch die Verwandlung des Partykellers zum Trainings- oder Musikzimmer. Mit ein paar Überlegungen im Vorfeld kann sogar beide funktionieren.

  • Da es im Keller meist deutlich kühler ist als in einem Wohnraum im Erdgeschoss, sollte der Boden ausgelegt werden. Das rüstet fürs Online-Training mit der Gymnastikgruppe und für das Muszieren mit dem Schlagzeug – ohne kalte Füße zu bekommen. Kleinere Musikinstrumente, wie etwa Flöte oder Gitarre lassen sich ohnehin flexibel an jedem Ort spielen.
  • Wichtig ist es, gerade im Keller für einen Internetanschluss zu sorgen, der per Kabel funktioniert. Nur so können Videoschalten per Skype, Zoom oder mit anderen Anwendungen zuverlässig funktionieren. Eine abgehakte Turn- oder Musiksession erfreut nämlich weder Lehrer noch Schüler.

Das restliche Equipment kann dann mit Blick auf die individuellen Vorlieben eingerichtet werden. Bei einem spärlichen Platzangebot ist es sinnvoll, auf kleinere Sportgeräte zu setzen. Kettlebells können ebenfalls zum Muskeltraining dienen. Dafür muss es nicht das große und teure Trainingsgerät sein. Auch Hanteln oder Gymnastikbändern können dabei helfen, fernab vom Fitnessstudio mobil zu bleiben.

Musiktipp: Um zu trainieren, braucht es natürlich auch Musik. Wer die Stimmen der deutschen Star, wie etwa Max Giesinger und Sarah Connor nicht nur singend erleben will, sondern auch moderierend, ist bei HIT RADIO FFH richtig.

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Einfach mal abtauchen – das geht auch in Coronazeiten. Allerdings sollte dann das Krisenthema auch aus dem Radio verbannt werden.
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Vom Badezimmer zur Wellnessoase
Um Entspannung zu finden und abzuschalten, zog es die Menschen vor dem Grassieren des Coronavirus‘ häufig in die Ferne. Im Wellnesshotel oder einfach nur fernab des Alltags konnten sie entspannen und Kraft tanken. Kraft zu tanken, ist gerade in Krisenzeiten umso wichtiger – doch die Möglichkeiten sind rarer geworden. Umso beliebter wurde die Idee, zuhause eine kleine Wellnessoase zu integrieren. Wer Platz und das nötige Kleingeld hatte, installierte eine Sauna im Keller oder einen Whirlpool im Badezimmer. Doch auch ohne größere Umbauten ist es möglich, für Entspannung im Bad zu sorgen. Entspannungsmusik an – und abschalten.

Musiktipp: Was musikalisch für Entspannung sorgt, kann nur jeder für sich selbst entscheiden. Hilfreich könnte es jedoch durchaus sein, freitags Wellness zu terminieren – und dabei radio ffn zu hören. Im Januar hat der Programmkoordinator den Freitag nämlich zur Corona-freien Zone erklärt.

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