radioWOCHE-Logo

Gong 96.3: Sendezentrum wird zur Anlaufstelle für Kriegsflüchtlinge aus der Ukraine

Innerhalb von 48 Stunden hat der Radiosender Gong 96.3 im Sendezentrum eine zentrale Anlaufstelle für ukrainische Flüchtlinge geschaffen. Dort werden sie seit dieser Woche nicht nur nach ihrer Ankunft in München betreut, sondern dann auch von Gastfamilien abgeholt, die der Sender vermittelt. 

Die Entscheidung war schnell getroffen: Als klar war, dass hunderttausende Menschen aus der Ukraine nach Deutschland kommen, hat das Team des Münchner Radiosenders Gong 96.3 beschlossen, schnelle, direkte Hilfe zu leisten. Im ersten Schritt wurde eine Online-Plattform zur Vermittlung von Unterkünften eingerichtet. Da schnell feststand, dass es dafür auch eine professionelle Anlaufstelle benötigt, sind die Verantwortlichen noch einen Schritt weitergegangen.

„Da in unserem Sendezentrum aktuell ein komplettes Stockwerk mit Büroräumen leersteht, haben wir den Vermieter angefragt, ob wir übergangsweise hier eine Anlaufstelle einrichten können“, erklärt Gong 96.3 Geschäftsführer Johannes Ott. Nach dem GO hat das Team des Senders mit Unterstützung vieler Partner innerhalb von nur 48 Stunden eine Anlaufstelle mit Lebensmitteln, Kleidung, Dolmetschern und Psychologen eingerichtet.

„Es ist kaum zu glauben, was in den letzten Tagen alles entstanden ist. Die ersten 100 Familien haben wir schon vermitteln können. Sogar ein sehr bekannter Profisportler kam nachts um 1 Uhr persönlich hier her, um Geflüchtete abzuholen. Wir stehen in Kontakt mit dem Krisenstab der Stadt München und sind unendlich glücklich unseren Teil dazu beitragen zu können, dass den Menschen schnell und unkompliziert geholfen werden kann“, so Ott.

Eine der ersten vermittelten ukrainischen Familien, Bild: Gong 96,3

Das könnte dir auch gefallen...