Claudia Schall verabschiedet sich nach 17 Jahren von Radio Köln

Nach fast zwei Jahrzehnten an der Spitze von Radio Köln markiert dieser Abschied das Ende einer Ära in der rheinischen Radiolandschaft. In dieser Woche verabschiedete sich Claudia Schall im Rahmen einer feierlichen Veranstaltung im Henkelmännchen in Deutz von ihrem Team und langjährigen Wegbegleitern. Die 17 Jahre ihrer Chefredaktion waren geprägt von journalistischer Kontinuität und einer starken Bindung zum lokalen Standort, was auch in den Würdigungen des Abends im Fokus stand.

Die Verabschiedung war dabei konsequent als Hommage an das Medium Radio gestaltet. Anstatt klassischer Reden führten die Moderatoren Rebecca Otten und Daniel Wallroth durch eine inszenierte Live-Show, die alle Elemente des Sendebetriebs von den Nachrichten bis zum Wetterbericht aufgriff. Geschäftsführer Ralph Steinhausen und Elvis Katticaren als Vertreter der Veranstaltergemeinschaft hoben in ihren Beiträgen besonders hervor, wie sehr Claudia Schall das Profil des Senders über die Jahre geschärft und die Identität von Radio Köln mitgestaltet hat.

Neben den offiziellen Dankesworten bot der Abend auch Raum für spontane Aktionen, die den Live-Charakter des Radios widerspiegelten. In einer kreativen Challenge unter Zeitdruck bewies die scheidende Chefredakteurin noch einmal ihre Schlagfertigkeit und ihren Einsatz für den guten Zweck. Das dabei entstandene Bild wird zugunsten der Aktion Lichtblicke versteigert, womit der Abend auch eine Brücke zum sozialen Engagement der NRW-Lokalradios schlug.

Unter den Gästen befanden sich zahlreiche Vertreter des DuMont-Verlags sowie Persönlichkeiten aus der Kölner Stadtgesellschaft, die den journalistischen Weg von Claudia Schall über Jahre begleitet haben. Musikalisch wurde die Veranstaltung von der Band Eldorado begleitet, bevor der Abend in persönlichen Gesprächen und einem Austausch über die Zukunft des Senders ausklang.

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