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rbb-Podcast beschäftigt sich mit Alltagsdrogen

Methylphenidat zur Konzentrationssteigerung, Kokain zum Partymachen oder Gras zum Runterkommen – Alltagsdrogen sind gefragter denn je und das in allen Lebenslagen. Besonders im Beruf sind mikrodosiertes LSD für mehr Kreativität oder Citalopram für mehr Leistung weiter auf dem Vormarsch. Im neuen zehnteiligen rbb-Serienstoff “Dope!” dreht sich alles um die legalen und illegalen Mittelchen des Alltagsdopings.

Hauptfigur Vanessa ist 27. Sie hat ein Grundstudium in Pharmazie abgeschlossen, arbeitet in der Bar von Andreas und lebt mit einem ambitionierten Politiker zusammen in Kreuzberg. Vanessa empfindet selbst keinen Karrieredruck, weiß aber ziemlich genau, wie sich andere um sie herum aufputschen, um im Alltag zu bestehen. Und so beginnt sie, individuell abgestimmte Drogen an Leute zu verkaufen, die sie kennt, darunter Ärzte, Fußballspieler, Rentnerinnen, ehemalige Berufssoldaten und chronisch Kranke. Ihre drei goldenen Regeln: nicht gierig werden, nicht selbst konsumieren und niemals Kredit gewähren. Doch je besser ihr Geschäft läuft, desto mehr bringt sie ihren Freund, den gesundheitspolitischen Sprecher der Grünen-Fraktion im Berliner Senat, in Gefahr. Es dauert nicht lange und sie lebt in ihren eigenen vier Wänden als Dealerin undercover.

Der neue Podcast “Dope!” ist ab Donnerstag, dem 26. September, in der ARD Audiothek für eine Woche exklusiv abrufbar. Auf rbbKultur läuft der Podcast ab 4. Oktober immer freitags um 22.00 Uhr. Die Charaktere der Serie beruhen auf Recherchen, die Autor und Regisseur Tim Staffel gemeinsam mit dem Autor und Reporter Lucas Vogelsang durchgeführt hat. Die Aufnahmen sind fast vollständig an realen Schauplätzen im Kreuzberger Kiez entstanden.

“Dope!” wird von einem Storyteam des rbb mit zahlreichen Beiträgen zum Thema auf allen Ausspielwegen begleitet.

Yvonne Malak: Die Morgenshow

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