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Antenne Deutschland sagt IFA Testbetrieb ab

Antenne Deutschland GmbH & Co. KG, ein Konsortium der Absolut Digital GmbH & Co. KG und der Media Broadcast GmbH, hat in einer Pressemitteilung Ende März diesen Jahres einen Testbetrieb zur Internationalen Funkausstellung (IFA), vom 6. bis 11. September, angekündigt. Diesen wird es aber nicht geben, wie die radioWOCHE von Antenne Deutschland erfuhr.

Hintergrund ist die Entscheidung des Leipziger Verwaltungsgerichts, das sich Ende Mai erneut mit der Vergabe des 2. DAB+-Bundesmux befasst hat. Nach mehrstündiger Verhandlung wurde die Sächsische Landesmedienanstalt dazu verpflichtet, das Zuweisungsverfahren wegen “durchgreifender Verfahrensfehler” erneut durchzuführen. Gegen das Urteil ist eine Revision beim Sächsischen Oberverwaltungsgericht und eine Sprungrevision beim Bundesverwaltungsgericht möglich. Antenne Deutschland wolle trotz allem am Sendestart im Herbst festhalten, wie der Anbieter noch im Mai mitteilte.

„Antenne Deutschland steht auch nach dem erstinstanzlichen Urteil des Verwaltungsgerichts Leipzig dazu, so schnell wie möglich den zweiten bundesweiten Multiplex mit den neuen DAB+ Programmen auf Sendung zu bringen. Eine finale Prüfung der Urteilsbegründung ist allerdings erst möglich, nachdem diese vorliegt. Dies ist bis heute nicht der Fall. Insofern käme ein Testbetrieb zur IFA eindeutig zu früh“, so Arnold Stender und Willi Schreiner, die beiden Geschäftsführer der Antenne Deutschland.

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