
Der Rundfunk Berlin-Brandenburg reduziert die terrestrische Reichweite seines Kulturprogramms radio3 im westlichen Brandenburg. Ab dem 1. Februar 2026 wird die Ausstrahlung über den UKW-Sender am Standort Bad Belzig dauerhaft eingestellt. Damit setzt die Landesrundfunkanstalt ihren Kurs fort, analoge Kapazitäten zugunsten digitaler Verbreitungswege abzubauen.
Für Hörerinnen und Hörer in der Region Bad Belzig bedeutet dieser Schritt, dass der Empfang über die gewohnte UKW-Frequenz entfällt. Der rbb verweist in diesem Zusammenhang auf die digitale Alternative DAB+, über die radio3 weiterhin flächendeckend und in besserer Tonqualität zur Verfügung steht. Auch die Nutzung via Livestream über das Internet bleibt von der Abschaltung unberührt.
Die Maßnahme ist Teil einer langfristigen Strategie zur Kostenoptimierung innerhalb der ARD, bei der die parallele Ausstrahlung von analogen und digitalen Signalen schrittweise reduziert wird. Da die terrestrische Versorgung über DAB+ in Brandenburg mittlerweile weit fortgeschritten ist, betrachtet der Sender die analoge Versorgung an kleineren Standorten wie Bad Belzig nicht mehr als wirtschaftlich notwendig.