Programmreform: BR Heimat setzt auf TV-Gesichter und junge Klänge

Der Volksmusiksender BR Heimat baut sein Programm im Februar deutlich um und setzt dabei verstärkt auf Personal-Transfer aus dem Fernsehen sowie neue Formate für die junge Szene. Die Wellenleitung integriert mit Susanne Wiesner, Dominik Glöbl und Jürgen Kirner drei bekannte Köpfe aus dem BR Fernsehen in das Radioprogramm, um die Verbindung zwischen den Medienhäusern zu stärken und neue Hörerpotenziale zu erschließen.

Den Auftakt macht Dominik Glöbl, der künftig einmal im Monat samstags den Treffpunkt Blasmusik übernimmt. Seine Premiere im Hörfunk ist für den 7. Februar um 11:05 Uhr angesetzt. Nur wenige Tage später, am 11. Februar, folgt Susanne Wiesner, die das Abendformat Feierabend moderieren wird. Abgerundet wird das neue Moderations-Trio durch Jürgen Kirner, der seine erfolgreiche Fernsehreihe Brettl-Spitzen nun auch ins Radio bringt. Die Sendung wird regulär am ersten Samstag im Monat ausgestrahlt, startet jedoch ausnahmsweise am 14. Februar.

Parallel zur personellen Verstärkung erweitert der Sender sein musikalisches Spektrum um eine Sendung für die junge Volksmusikszene. Unter dem Titel HeimatBrass & Co widmet sich BR Heimat ab dem 4. Februar jeden Mittwochabend modernen Strömungen und Festival-Sounds, wie man sie vom Woodstock der Blasmusik oder der Brass Wiesn kennt. Das Format wird im Wechsel von Eva Heime, Birgit Tomys und Tobias Boeck moderiert und soll neben der Musik auch Szenetalks und Künstlerporträts bieten.

Zusätzlich zu den inhaltlichen Neuerungen passt der Sender seine Strukturen am Wochenende an. Die traditionelle Blasmusiksendung am Vormittag erhält einen neuen Namen und wird ab dem 8. Februar als Blasmusik am Sonntag beziehungsweise Blasmusik am Feiertag firmieren. Das bewährte Team um Regina Wallner, Andreas Estner und Johannes Hitzelberger bleibt den Hörern hierbei erhalten.

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