
Das ORF-Landesstudio Kärnten stellt die Weichen für die Zukunft seiner Minderheitenprogramme neu. Seit dem 1. März 2026 zeichnet Alexander Mak als neuer Leiter für die slowenische Redaktion verantwortlich. In seiner neuen Funktion übernimmt er die programmliche Leitung für ein breites Spektrum, das vom slowenischsprachigen Radioprogramm auf der Frequenz von Radio Agora über das Fernsehmagazin „Dober dan Koroška – Dober dan Štajerska“ bis hin zum zweisprachigen Online-Angebot reicht.
Mak ist in der Kärntner Medienlandschaft ein bekanntes Gesicht und eine vertraute Stimme. Seine journalistischen Wurzeln liegen im privaten Rundfunk, wo er seine Karriere als Nachrichtenredakteur beim Klagenfurter Sender Korotan begann. Seit über zwei Jahrzehnten prägt er das slowenische Programm des ORF Kärnten, sowohl als Moderator der Nachmittagssendungen als auch in den Frühnachrichten. Darüber hinaus ist er regelmäßig als Reporter für Radio Kärnten und das TV-Format „Kärnten heute“ im Einsatz, wobei er vor allem über den Sport sowie regionale Themen berichtet.
Für seine künftige Arbeit setzt Mak auf eine zeitgemäße mediale Präsenz der slowenischen Volksgruppe. Er sieht die neue Aufgabe weniger als klassische Verpflichtung, sondern vielmehr als Ansporn, spannende Geschichten über alle Kanäle hinweg zu vermitteln. Sein Themenspektrum ist dabei breit gefächert und reicht von Kultur und Sport bis hin zu religiösen Fragen. Privat schöpft der passionierte Sportler und Jäger Kraft aus der Natur und der klassischen Literatur, wobei für ihn der Austausch mit Menschen ebenso wichtig ist wie die bewusste Stille.
Landesdirektorin Karin Bernhard betont die Bedeutung dieser Personalentscheidung für den öffentlich-rechtlichen Auftrag. Ziel der künftigen Zusammenarbeit ist es, die journalistische Qualität weiter auszubauen und die kulturelle Vielfalt der Region sichtbar zu machen. Mak soll die Programme inhaltlich und strategisch weiterentwickeln, um die Identität und regionale Verankerung der slowenischen Volksgruppe in den digitalen und klassischen Medienformaten des ORF nachhaltig zu stärken.