
An der Spitze der Arbeitsgemeinschaft der mitteldeutschen Landesmedienanstalten (AML) hat es zum Jahreswechsel eine personelle Veränderung gegeben. Martin Heine, der Direktor der Medienanstalt Sachsen-Anhalt, hat mit Beginn des Jahres 2026 turnusmäßig den Vorsitz für die kommenden zwei Jahre übernommen. Er folgt damit auf Jochen Fasco, den Direktor der Thüringer Landesmedienanstalt (TLM).
Die offizielle Stabübergabe erfolgte bereits im Rahmen des Jahrestreffens der Anstalten am 17. Dezember 2025 in Erfurt. Das festgelegte Rotationsprinzip der Arbeitsgemeinschaft sieht vor, dass die Verantwortung in zwei Jahren dann nach Sachsen weitergereicht wird.
Die AML dient als Kooperationsplattform für die Medienanstalt Sachsen-Anhalt, die TLM und die Sächsische Landesmedienanstalt (SLM). Im Fokus der Zusammenarbeit stehen die Abstimmung gemeinsamer Positionen, der Erfahrungsaustausch zwischen den Gremien sowie die Umsetzung gemeinsamer Projekte. Übergeordnetes Ziel ist die Stärkung des Medienstandorts Mitteldeutschland durch gebündelte, medienübergreifende Aktivitäten.
Der neue Vorsitzende Martin Heine betonte anlässlich des Wechsels die konstruktiven Arbeitsbeziehungen der drei Häuser. Besonders hob er den Austausch über medienpolitische Entwicklungen sowie die konkrete Zusammenarbeit mit Akteuren wie dem Mitteldeutschen Rundfunk hervor. Diese Kooperationen seien essentiell, um die Weiterentwicklung Mitteldeutschlands als relevanter Medienstandort voranzutreiben.