ma 2023 Audio I veröffentlicht

Heute erscheint die aktuelle Ausgabe der ma Audio. Die Zahlen der ma 2023 Audio I sind wie gewohnt bei den Audiovermarktern ARD Media und RMS einsehbar.

Pressemitteilung der Arbeitsgemeinschaft Media-Analyse (agma)
vom 29.03.2023:

  • Die Eckdaten der Audionutzung bescheinigen unverändert hohe Gesamtleistung der Gattung Radio/Audio
  • Radio bleibt ein generationsübergreifender Medienkanal
  • Podcast-Nutzung weiterhin auf dem Vormarsch
  • Die Feldzeit der ma 2023 Audio I umfasst den Zeitraum von Dezember 2021 bis Dezember 2022.

Die Arbeitsgemeinschaft Media-Analyse hat hat heute mit der Veröffentlichung der ma 2023 Audio I die aktuellen Ergebnisse zur Radio- und Audionutzung in Deutschland vorgelegt.

Als Konvergenzwährung für Radio und Online-Audio enthält die ma 2023 Audio I neben den klassischen Radioangeboten Reichweiten für Online-Audio-Channels und -Kombinationsangebote, Musik-Streamingdienste, User Generated Radios sowie Konvergenzangebote. Ebenso werden grundlegende Reichweitendaten zu DAB+ und Online-Audio sowie Kennziffern zu Podcasts abgebildet. Die detaillierten Ergebnisse von insgesamt 538 Angeboten (inkl. werbefreien) finden Sie in der beiliegenden Pressetabelle.

Eine wichtige Erkenntnis: Audioangebote erfreuen sich weiterhin in allen Generationen großer Beliebtheit: Über 90 Prozent jeder Altersklasse gehören jeweils zum Weitesten Hörerkreis (WHK), haben also in einem durchschnittlichen 4-Wochen-Zeitraum mindestens ein Audioangebot (klassisch oder Online) genutzt. Klassisches Radio, oft als Medium für ältere Nutzer interpretiert, wird im WHK von 31,32 Millionen Hörern in der Zielgruppe 14-49 Jahre gehört und von 34,34 Millionen in der Altersgruppe ab 50 Jahre, also nur knapp 10 Prozent mehr. Reine Online-Audioangebote werden von fast genauso vielen Hörern über 50 Jahre (WHK 4,92 Millionen) wie in der Altersklasse 30-49 Jahre gehört (WHK 5,59 Millionen). Und über ein Viertel der Hörer in der Altersklasse 50+ gehören zum WHK von DAB+ Angeboten (26,4 Prozent).

Weitere Kernergebnisse der Eckdaten zur Audionutzung in Deutschland:

  • Im Weitesten Hörerkreis (WHK) wird konstant von 93,6 Prozent (ma 2022 Audio II: 94,1 Prozent) der deutschsprachigen Bevölkerung ab 14 Jahren mindestens ein klassisches und/oder Online-Audio-Angebot genutzt (Audio Total). Die Hörer bleiben ihren Sendern dabei mit mehr als vier Stunden täglicher Nutzung (Verweildauer: 242 Minuten) auf hohem Niveau treu (ma 2022 Audio II: 249 Minuten)
  • Analog zeigt sich dies in der Nutzung von klassischen Radio-Angeboten: Im WHK wird Radio von 93,0 Prozent der Bevölkerung mit einer Verweildauer von 242 Minuten genutzt (ma 2022 Audio II: 93,4 Prozent / 249 Minuten). Die Tagesreichweite (Mo-Fr) liegt bei 74,3 Prozent (ma 2022 Audio II: 74,5 Prozent).
  • Auch in der Podcast-Nutzung sind weiterhin Zuwächse zu verzeichnen. So wurden Podcasts von 40,1 Prozent der deutschsprachigen Bevölkerung schon einmal genutzt (ma 2022 Audio II: 39,5 Prozent). In der werberelevanten Zielgruppe der 14- bis 49-Jährigen haben sogar 55,2 Prozent schon einmal Podcasts gehört (ma 2022 Audio II: 53,9 Prozent).
  • Die Verbreitung über DAB+ nimmt unvermindert an Bedeutung zu: So wird DAB+ im WHK von 28,5 Prozent (ma 2022 Audio II: 27,0 Prozent) gehört und insbesondere in der Zielgruppe der 30- bis 59-Jährigen überproportional genutzt (WHK: 32,0 Prozent – ma 2022 Audio II: 30,1 Prozent).

  • Der Verbreitungsweg Online-Audio wird im WHK von 23,0 Prozent (ma 2022 Audio II: 24,5 Prozent) der ab 14-Jährigen genutzt, wobei Online-Audio in der jungen Zielgruppe der 14- bis 29-Jährigen am meisten gehört wird (WHK 40,8 Prozent – ma 2022 Audio I: 43,9 Prozent).

  • Im Rahmen der ma Audio sind die Reichweiten der Audionutzung Gesamt auszählbar. 96,5 Prozent der Bevölkerung nutzen mindestens ein Angebot aus dem Audiouniversum innerhalb von vier Wochen (ma 2022 Audio II: 96,8 Prozent). In der Zielgruppe der 14- bis 49-Jährigen sind es 96,9 Prozent (ma 2022 Audio II: 97,4 Prozent)

Die ma Audio liefert zudem alle für die Planung benötigten Nutzungswahrscheinlichkeiten und ermöglicht neben klassischer Radioplanung eine konvergente Audioplanung auf einer einheitlichen, vergleichbaren Datenbasis.


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