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Kreative Werbespots: Gewinner des Radio Adward 2020 gekürt

Mit dem begehrten Radio Adward sind heute in Erfurt die besten Radiowerbespots Mitteldeutschlands ausgezeichnet worden. Die Werbespots für Werder Feinkost und den Zoo Leipzig gewannen in den Kategorien „Der Kreative“, „Der Mitteldeutsche“ und „Der Umsatztreiber“. Insgesamt waren 11 Spots nominiert. Über die Preisvergabe entschied eine unabhängige Fachjury. Der RADIO ADWARD wurde 2017 von der MDR-Werbung GmbH (MDRW) ins Leben gerufen. Wegen der Corona-Einschränkungen entfällt in diesem Jahr die Festgala. Die Auszeichnung fand deshalb online statt.

Mit „Born to be Werder“ überzeugte der Spot von Werder Feinkost in der Kategorie „Der Kreative“ auch Jurymitglied und Werbeexperten der Blanck & Blanck GmbH Gunnar Blanck: „Werder schafft es, sich mit dem comedyhaften Dialog im Stil des Filmklassikers ,Born to be wild’ in sympathischer Art und Weise als generische Marke für Ketchup in die Köpfe einzubrennen, ohne verkäuferisch und anbiedernd zu sein“. Erdacht und produziert wurde der Spot von der GALOMA werbung GmbH. Ebenso würdigte Dr. Jutta Emes, Professorin an der Bauhaus-Universität Weimar, die Spots „Afrika“ und „Asien“ des Zoo Leipzig, die in den Kategorien „Der Umsatztreiber“ und „Der Mitteldeutsche“ die begehrten Trophäen gewannen: „Die Spots des Leipziger Zoos erzeugen Spannung und erzielen Aufmerksamkeit. Es werden kurze Geschichten erzählt auf angenehme, aber überraschende Art.“ Bei diesen Spots zeichneten die Agentur Heymann Brandt GmbH und das Produktionsstudio bunch GmbH verantwortlich.

Die Preise gehen jeweils an die Agentur, das Produktionsstudio und das beworbene Unternehmen der Gewinnerspots. Das Preisgeld in Höhe von jeweils 1.000 Euro geht an den Einreichenden des Spots.

Was den RADIO ADWARD von anderen Preisen für Werbung unterscheidet, betont Reinhard Hild, Geschäftsleiter Verkauf-Kommunikation bei der MDRW: „Hier wird nichts für einen Preis produziert, sondern alle Radiowerbespots sind genau so 2019 in privaten oder öffentlich-rechtlichen Sendern in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen gelaufen.“

Hild wagt einen Blick in die Zukunft: „Gerade in einer Ausnahmesituation wie dieser zeigt sich, wie Werbung auf Stimmung und Bedürfnisse von Verbrauchern eingehen kann und muss. Werbetreibende Unternehmen und Agenturen haben durch viele wertschätzende Spots für die echten Heldinnen und Helden des Tages interessante Akzente gesetzt. Ich bin gespannt, wie diese in den RADIO ADWARD 2021 einfließen, den wir dann hoffentlich wieder in einem größeren Rahmen feiern werden.“

Alles zur Preisverleihung und zu den Gewinnerspots unter www.radioadward.de.

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