ENERGY setzt auf menschliche Stimmen im Programm

In Zeiten, in denen künstlich generierte Inhalte und synthetische Stimmen in der Medienlandschaft immer präsenter werden, positioniert sich die Sendergruppe ENERGY mit einer neuen Initiative. Unter dem Titel „100% echte Menschen – Keine KI Stimmen“ gibt das Unternehmen das Versprechen ab, im laufenden Programm konsequent auf menschliche Moderation und echte Emotionen zu setzen. Damit reagiert die Radiogruppe auf die zunehmende Digitalisierung und die Frage nach der Authentizität im Rundfunk.

Ziel der Aktion ist es, das Vertrauen und die Bindung zwischen dem Sender und der Hörerschaft zu stärken. Im Mittelpunkt steht dabei die Überzeugung, dass Empathie und zwischenmenschliche Interaktion wesentliche Alleinstellungsmerkmale des Mediums Radio sind. Die Moderatorinnen und Moderatoren sollen sich dabei bewusst nahbar zeigen, um einen Gegenpol zur oft als glatt wahrgenommenen Perfektion künstlicher Intelligenz zu bilden. Um diese Botschaft zu unterstreichen, setzt der Sender in der begleitenden Kampagne auf die Unterstützung bekannter Synchronsprecherinnen und Synchronsprecher.

Alex Hajek, CCO von ENERGY Deutschland, betont in diesem Zusammenhang, dass es bei der Initiative nicht um eine generelle Ablehnung moderner Technologie geht. In Prozessen hinter den Kulissen, wie etwa bei der Recherche, in der Produktionsabwicklung oder im Sales-Bereich, kommen durchaus zeitgemäße digitale Werkzeuge zum Einsatz. Das Versprechen bezieht sich jedoch strikt auf die On-Air-Inhalte: Alles, was das Publikum hört, stammt von Persönlichkeiten mit individuellen Ecken und Kanten. Laut Hajek könne keine Technologie die Nähe und Lebendigkeit ersetzen, die durch echte Menschen am Mikrofon entsteht.

Die Initiative greift zudem eine aktuelle gesellschaftliche Debatte über den Wert von Echtheit im digitalen Zeitalter auf. In diesem Kontext unterstützt ENERGY auch eine Petition des Verbands deutscher Sprecherinnen und Sprecher, die unter anderem von der Station Voice Matti Klemm initiiert wurde. Der Sender möchte damit ein klares Zeichen für den Erhalt menschlicher Arbeit und emotionaler Tiefe im Radio setzen. Interessierte finden weiterführende Informationen, Spot-Beispiele sowie Details zur unterstützten Petition auf der Website des Senders.

Escape drücken, zum schließen