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Deutscher Radiopreis 2020: Erste Nominierungen stehen fest

Die ersten Finalisten für den elften Deutschen Radiopreis stehen fest. Die unabhängige Jury des Grimme-Instituts hat in den Kategorien Beste*r Newcomer*in, Beste Innovation am Morgen, Beste Programmaktion, Beste Reportage und Bestes Nachrichten- und Informationsformat jeweils drei Einreichungen nominiert.

Der Deutsche Radiopreis wird in diesem Jahr am 10. September im Hamburger Schuppen 52 verliehen – ohne Gala, ohne Gäste, aber als ganz besondere und prominent besetze Live-Show mit Abstandsregeln und Hygiene-Auflagen. Unter den Laudatorinnen und Laudatoren sind Schauspielerin Anna Loos, Model und Unternehmerin Sara Nuru, Tik-Tok-Star Falco Punch, Leichtathletin Malaika Mihambo sowie Journalist Dirk Steffens. Die Moderation übernimmt Barbara Schöneberger. Neben den Nominierten, Laudatorinnen und Laudatoren werden auch prominente Musik-Acts auftreten.

Und das sind die Nominierungen:

In der Kategorie Beste*r Newcomer*in konkurrieren Anh Tran von Deutschlandfunk, Mila Weidelhofer von 100,6 FluxFM und Charlotte Oelschlegel von NDR Kultur um den Deutschen Radiopreis 2020. Falco Punch wird der Siegerin den Preis überreichen.

Im Wettbewerb um den Preis für die Beste Innovation am Morgen stehen KISS FM („Der 98.8 KISS FM Traffic Rap“), Energy Stuttgart („ENERGY Hood Hop“) und SWR1 Baden-Württemberg („Eingefroren in der Arktis – mit SWR1 auf dem Forschungsschiff Polarstern“). Malaika Mihambo wird die Ehrung übergeben.

Ins Rennen um die Auszeichnung für die Beste Programmaktion gehen BAYERN 3 („Gaffen geht gar nicht“), Fritz vom rbb („10.000 Schlüpfer für Berlin“) sowie 105`5 Spreeradio („105`5 Spreeradio kämpft für Berliner Vereine“). Sara Nuru hält die Laudatio.

Kornelia Kirchner von MDR AKTUELL („Der 9. November 1989 – Protokoll eines historischen Tages“), Marie von Kuck von Deutschlandfunk („Die Kinder von Station 19. Auf der Suche nach den Opfern einer Verwahrpsychiatrie“) sowie STRG_F- Reporterin Patrizia Schlosser und Johanna Leuschen von N-JOY („Spannervideos – den Tätern auf der Spur“) können darauf hoffen, in der Kategorie Beste Reportage zu gewinnen. Anna Loos wird den Preis überreichen.

Nominiert für das Beste Nachrichten- und Informationsformat sind B5 aktuell („Thema des Tages: Viele bunte Nullen“), SWR Aktuell Radio und rbb Inforadio („ARD Terrorismusexperten“) sowie RPR1 („Corona-Kompass“). Laudator ist Dirk Steffens.

Die jeweils drei besten Einreichungen in den Kategorien Bestes Interview, Bester Podcast, Beste Comedy, Beste Sendung und Beste Moderation werden in der nächsten Woche von der Grimme-Jury nominiert.

Die Verleihung des Deutschen Radiopreises 2020 am 10. September wird von mehr als 50 deutschen Radiosendern und im Internet live übertragen sowie von vielen Dritten Fernsehprogrammen der ARD zeitversetzt ausgestrahlt.

Öffentlich-rechtliche und private Sender haben den Deutschen Radiopreis gemeinsam ins Leben gerufen. Stifter des Deutschen Radiopreises sind die Hörfunkprogramme der ARD, Deutschlandradio und die privaten Radiosender in Deutschland. Gesellschafter sind die Radiozentrale – eine gemeinsame Plattform privater und öffentlich-rechtlicher Sender zur Stärkung des Hörfunks – und die NDR Media, die Vermarktungsgesellschaft des NDR. Zu den Kooperationspartnern zählen das Grimme-Institut, die Freie und Hansestadt Hamburg sowie die Radio-Vermarkter AS&S Radio und RMS. Die Federführung liegt beim Norddeutschen Rundfunk (NDR).

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