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Bundeswehr-Radio setzt auf QuantumCast-Technologie

Marko Elsner, Bild: QuantumCast

Der Bundeswehr-Sender Radio Andernach wird ab sofort im Internet mit QuantumCast verbreitet. Die Bundeswehr hatte die Verbreitung ihres passwortgeschützten Livestreams bisher selbst übernommen.

Im ersten Schritt werde – wie QuantumCast mitteilt – das fertige Audiosignal des Livestreams abgegriffen und gestreamt. Später soll auch das Playout der Cloud-Plattform genutzt werden. QuantumCast hat zudem den Player für die Homepage des Bundeswehr-Senders realisiert und eingebunden. Aktuell wird dazu noch eine besonders gesicherte Schnittstelle für die Metadatenanlieferung von Radio Andernach entwickelt.

„Wir konnten unseren Kunden mit Schnelligkeit, Flexibilität und Sicherheit überzeugen. Gerade letzteres spielt bei der Bundeswehr eine besonders große Rolle. Wir sind froh, dass unsere Plattform diese hohen Anforderungen erfüllt“, sagt QuantumCast-CSO Marko Elsner über die Zusammenarbeit.

Radio Andernach ist der Truppenbetreuungssender der Bundeswehr mit Sitz in Mayen in Rheinland-Pfalz. Benannt ist der Sender nach seinem ursprünglichen Standort in Andernach, an dem ab 1974 erste Sendungen produziert wurden. Andernach war auch generell der erste Standort, an dem das Heer der Bundeswehr kurz nach seiner Gründung stationiert wurde. Das regelmäßige Radioprogramm von Radio Andernach nahm 1993 seinen Betrieb auf. Es ist in Kabul und Mazar-e-Sharif in Afghanistan auch über die UKW-Frequenz 103,7 MHz zu empfangen. Bekannte andere Soldatenradios sind das US-amerikanische AFN und der britische BFBS. Auch Kanada unterhielt lange mit CFN ein solches Angebot. Diese Radio- und TV-Programme richten sich meistens an die im Ausland stationierten Soldatinnen und Soldaten und versorgen diese mit Nachrichten und Unterhaltungssendungen aus der Heimat. Der britische BFBS ist anders als Radio Andernach oder AFN auch im Inland zu empfangen.

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