ANTENNE BAYERN GROUP bündelt alle Anteile an ROCK ANTENNE

Die ANTENNE BAYERN GROUP übernimmt sämtliche Anteile an ROCK ANTENNE sowie ROCK ANTENNE Hamburg und wird damit zur alleinigen Gesellschafterin. Wie das Unternehmen mitteilte, erfolgt die Transaktion rückwirkend zum 1. Januar 2026. Bisher hielt die in Oldenburg ansässige NWZ Funk und Fernsehen GmbH & Co. KG (NWZ FF) Anteile an dem Rocksender. Im Rahmen einer strategischen Neuausrichtung ihres Portfolios hat sich die NWZ FF jedoch dazu entschieden, diese Beteiligungen abzugeben. Beide Seiten einigten sich darauf, die Anteile innerhalb der bestehenden Gesellschafterstruktur zu übertragen.

Strategische Neuausrichtung und klare Strukturen

Durch die vollständige Übernahme vereinfacht die ANTENNE BAYERN GROUP ihre internen Entscheidungswege. Guy Fränkel, Geschäftsführer der Unternehmensgruppe, betonte in diesem Zusammenhang die Stärke der Marke und die Bedeutung einer engagierten Community. Die Bündelung der Anteile im eigenen Haus soll es ermöglichen, künftige Projekte und Themen schneller voranzutreiben. Für die NWZ FF stellt der Verkauf laut Geschäftsführer Thorben Meiners eine nachhaltige Lösung dar, die den Fokus auf das restliche Radioportfolio des Medienhauses schärft.

Die rechtliche Umsetzung erfolgt über zwei Wege. Die ANTENNE BAYERN GmbH & Co. KG übernimmt die Anteile an der ROCK ANTENNE GmbH & Co. KG mit Sitz in Ismaning. Gleichzeitig gehen die Anteile an der ROCK ANTENNE Hamburg GmbH & Co. KG direkt auf die ROCK ANTENNE GmbH & Co. KG über. Damit werden die Verantwortlichkeiten innerhalb der Gruppe gestrafft und die gesellschaftsrechtlichen Strukturen vereinheitlicht.

Fokus auf Synergien und regionale Nähe

Trotz der gesellschaftsrechtlichen Änderungen soll der Markenkern von ROCK ANTENNE unberührt bleiben. Die Gruppe setzt weiterhin auf eigenständige redaktionelle Inhalte und die Pflege der regionalen Nähe an den Standorten. Besonders der Austausch zwischen den Teams in Bayern, Hamburg und Wien steht im Fokus, um das bestehende Netzwerk weiter auszubauen. Das Ziel der Umstrukturierung ist eine effizientere Zusammenarbeit, während die gewohnte Programmausrichtung für die Hörerschaft erhalten bleibt.

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