40 Jahre auf Sendung: Nürnberger Radiogeschichte begann im Kabel

Der Blick zurück in die bayerische Rundfunkchronik führt genau vierzig Jahre in die Vergangenheit. Am 3. Februar 1986 markierte die Einspeisung der ersten Privatsender in das Nürnberger Kabelnetz den offiziellen Abschluss einer einjährigen Übungsphase und den Beginn einer neuen Ära für die Medienregion. Während die Radiomacher damals noch bis zum Dezember auf den großflächigen Start über Antenne warten mussten, konnten Kabelhaushalte bereits die ersten Gehversuche der neuen privaten Konkurrenz miterleben.

Zu den Pionieren der ersten Stunde gehörte Radio Franken, das damals über die Kabelfrequenz 103,1 MHz zu empfangen war. Aus diesem frühen Projekt entwickelte sich im Laufe der Jahrzehnte das heutige Radio F, das mittlerweile als fester Bestandteil der regionalen Radiolandschaft auf der UKW-Frequenz 94,5 MHz sendet. Zeitgleich startete vor vierzig Jahren auch die Neue Welle Franken im Kabelnetz auf 91,9 MHz. Diese Station ging schließlich am 3. Dezember 1986 unter dem Namen Charivari 98.6 auf der terrestrischen Frequenz 98,6 MHz auf Sendung. Heute sind beide Sender wichtige Säulen im Funkhaus Nürnberg und zeigen, wie aus den ersten Schritten im Kabelnetz dauerhafte Marktpräsenz entstand.

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