Südtirol schaltet Ende 2017 erste UKW-Sender ab

Die Rundfunkanstalt Südtirol RAS hat den Empfang der digitalen Hörfunkprogramme DAB+ in Südtirol weiter ausgebaut. Die neuen Sender in Enneberg, Gsies, Rabenstein, Rauth, Schlinig, Antholz, Pragsertal und Kurzras wurden in Betrieb genommen. Damit können nun 99,3 Prozent der Südtiroler Bevölkerung 21 digitale Hörfunkprogramme störungsfrei empfangen. Im kommenden Jahr wird das ganze Land zu nahezu 100 Prozent der Bevölkerung mit DAB+ versorgt. Die Digitalradiosender in Ratschings, Melag, Taufers i.M., Sulden, Pfelders und Aberstückl werden zusätzlich in Betrieb genommen werden.

Abschaltung der ersten UKW-Sendeanlagen Ende 2017
Gegen Ende des Jahres 2017 wird die RAS dann die ersten kleineren UKW Sendeanlagen abschalten. Deshalb sollte beim Neukauf eines Radios ab sofort Digitalradio bevorzugt werden. Dies gilt vor allem auch beim Ankauf von Neuwagen: Diese sollten mit DAB+ Autoradios ausgestattet sein.

Auch Privatradios bauen aus
Mittlerweile erreichen auch die 13 lokalen privaten Rundfunkbetreiber des Konsortiums DABMedia fast 95 Prozent der Bevölkerung mit Digitalradio DAB+. Die Antenne, ERF, Radio 2000, Radio Edelweiss, Radio Gherdeina, Radio Grüne Welle, Radio Holiday, Radio Maria Südtirol, Radio Sacra Famiglia, Radio Tele Vinschgau, Radio Tirol, Stadtradio Meran und Südtirol 1 haben neue digitale Sendegeräte am Grödnerjoch und in St. Leonhard i.P. in Betrieb genommen.

Die nationalen Hörfunkbetreiber des Konsortiums DAB Italia mit den Hörfunkprogrammen M2O, Radio 101, Radio 24, Radio Deejay, Radio Maria, Radio Radicale, RDS u.v.a. haben zusätzlich den Sender am Kronplatz in Betrieb genommen. Sie decken damit nahezu 90 Prozent der Südtiroler Bevölkerung ab. In diesen Sendegebieten können somit sogar bis zu 64 Digitalradioprogramme störungsfrei empfangen werden!

Umstellung von DAB auf DAB+
Am 31. Januar stellt die RAS die restlichen neun Digitalradioprogramme von DAB auf die höhere Qualität DAB+ um. DAB+ bietet ein Plus an Tonqualität und ein Plus an Empfang. Wer bereits ein DAB+ Radiogerät besitzt, kann auch nach der Umstellung alle Programme empfangen. Ältere DAB-Geräte können dann keine Digitalprogramme mehr wiedergeben.

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