Spotify stellt Reichweitenstudie vor

Spotify veröffentlichte letzte Woche die Ergebnisse einer Reichweitenstudie, die der schwedische Musikstreamingdienst im Mai 2015 zusammen mit dem Marktforschungsinstitut TNS Research erstellt hat. Die TNS Studie wurde zeitgleich in zehn europäischen Ländern durchgeführt. Im Rahmen der Studie wurden 2.864 Personen im Alter zwischen 15 und 64 Jahren in Deutschland befragt. Sie soll erstmals den Vergleich zwischen der regionalen Reichweite von Spotify zu regionalen Radiostationen in Deutschland liefern. Spotify schielt damit auf einen größeren Anteil am Audio-Werbekuchen und will sich als perfekte Ergänzung zum Radio etablieren.

Das werberelevante Spotify Free erreicht demnach wöchentlich 8,8 Prozent der deutschen Internutzer. Man liegt damit vor den ebenfalls in der Studie erhobenen Mitbewerbern iTunes (7,2%), Deezer (2,9%) und Soundcloud (2,8%).

Die Ergebnisse für die einzelnen Bundesländer variieren – stark ist Spotify in den urbanen Stadtstaaten Hamburg (15,5%) und Bremen (15,2%), aber auch in Rheinland-Pfalz (14,2%) –  am schlechtesten ist die wöchentliche Reichweite in NRW (6%), Hessen (5,4%) oder Sachsen (4,8%).

Der Streamingdienst wird besonders in der Freizeit – ab dem Nachmittag bis in die Nacht gehört, während das Radio am Morgen seine größte Reichweite hat. Spotify spielt seine Stärken besonders bei den unter 35-Jährigen aus.

In der Studie wird die Reichweite von Spotify ins Verhältnis zu der Reichweite der Radiosender gesetzt. Blickt man beispielhaft nach Bayern, dann kann Spotify demnach in Sachen Reichweite mit kleineren Sendern wie ENERGY und ROCK ANTENNE durchaus mithalten. Doch auch zum Marktführer ANTENNE BAYERN biete Spotify eine sinnvolle Reichweitenerweiterung für Audio-Kampagnen:

„Neben der wöchentlichen Reichweite von 43,4 Prozent in der Zielgruppe von 18 bis 44 Jahren bei Antenne Bayern, erreicht eine Audio-Kampagne zusätzlich 5,8 Prozent. Bei lokalen Sendern wie Radio Energy oder Rock Antenne können Marken mit Spotify ihre Werbereichweite um 10,6 Prozent und 9,8 Prozent erweitern und damit fast verdoppeln.“ (Spotify-Pressemeldung)

 

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