Radioeins und Kulturradio vom rbb senden die Recherche eines Mordfalls ab 15. Oktober in neun Folgen

Am 5. April 2012 wurde der 22-jährige Burak auf offener Straße in Berlin-Neukölln erschossen. Vom Täter fehlt bis heute jede Spur. In der Podcast-Serie „Wer hat Burak erschossen? Ein Mordfall – Woche für Woche recherchiert“ macht sich Autor Philip Meinhold auf die Suche nach dem Mörder und möglichen Motiven. Radioeins und Kulturradio vom Rundfunk Berlin-Brandenburg (rbb) senden die Serie vom 15. Oktober bis 10. Dezember 2015 immer donnerstags in neun Folgen à fünf Minuten – Radioeins um 9.10 Uhr und Kulturradio um 14.10 Uhr.

In voller Länge von rund 20 Minuten steht jede Folge als Podcast zum Nachhören bereit, weitere Infos ab 7. Oktober unter webdoku.rbb-online.de/burak. Die Recherchen des Autors sind bei Ausstrahlung der einzelnen Folgen noch nicht abgeschlossen und entwickeln sich Woche für Woche weiter.

Der Fall Burak
Am späten Abend des 4. April 2012 verabschiedet sich Burak gut gelaunt von seiner Mutter, um noch ein paar Freunde zu treffen, gleich um die Ecke. Zu fünft stehen die Jungs mit türkischen, arabischen und russischen Wurzeln nach Mitternacht an der Rudower Straße. Sie unterhalten sich, lachen und trinken, als plötzlich ein Mann auftaucht und auf sie schießt. Alex und Jamal werden schwer verletzt, Ömer und Seltunc können wegrennen, Burak stirbt.

Für die Podcast-Serie von Radioeins und Kulturradio spricht Autor Philip Meinhold mit Verwandten und Bekannten des Opfers. Er rekonstruiert mit Buraks Freunden die Tatnacht, beschreibt die Arbeit der Mordkommission und geht neben anderen Aspekten auch der Frage nach, ob der Mord einen rassistischen Hintergrund haben könnte – eine packende Recherche aus der Mitte unserer Gesellschaft.

Das Team
Autor: Philip Meinhold
Ton: Martin Seelig, Bettina Mikulla, Katrin Witt
Musik: Ilja Coric
Regie: Nikolai von Koslowski
Redaktion: Jens Jarisch
Sendetermine und Webdoku

Die neun Folgen laufen vom 15. Oktober bis 10. Dezember 2015, immer donnerstags um 9.10 Uhr auf Radioeins und um 14.10 Uhr im Kulturradio vom rbb, jeweils fünf Minuten.

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