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Förderung für DAB+-Ausbau in Nord- und Osthessen in Aussicht gestellt

In ihrer Sitzung am 18. Dezember 2017 hat sich die Versammlung der LPR Hessen mit der Ausbausituation von DAB+ in Hessen befasst.

Die Geschäftsführerin der HDR, Sandra Bischoff, gab dem Gremium einen Überblick über die Versorgung des Flächenlandes Hessen mit DAB+-Programmen. Dabei erweise sich die Versorgung im Bereich Rhein-Main/Südhessen als ausgesprochen erfreulich. Über den dortigen Multiplex, der mit 13 privaten Hörfunkprogrammen voll belegt sei, können technisch rund 4,5 Mio. Einwohner erreicht werden.

Demgegenüber seien in Nord- und Osthessen noch erhebliche Defizite zu verzeichnen. Lediglich über den bundesweiten Multiplex können dort private Programme empfangen werden. Die HDR hat daher Überlegungen für einen Ausbau in Nord- und Osthessen vorgestellt. Über die Senderstandorte Kassel/Habichtswald, Hoher Meißner, Biedenkopf und Fulda ist eine zumindest flächenhafte Versorgung der Region sicherzustellen, die bis zum dritten Quartal 2018 zu realisieren wäre. Die Versammlung begrüßte die Vorstellungen der HDR ausdrücklich, weil nur so eine gleichgewichtige Versorgung mit Hörfunkprogrammen in ganz Hessen realisiert werden kann. Sie stellte zugleich entsprechende Betriebskostenförderungen für den Ausbau des Sendernetzes in Aussicht, weil Hessen mit seinen unterschiedlichen Bevölkerungsschwerpunkten eine besondere Herausforderung für private Medienangebote darstellt.

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