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E.M.A. NRW 2019 I: Radio Westfalica ist das meistgehörte Lokalradio in NRW

In Nordrhein-Westfalen wurden gestern wieder die Ergebnisse der Reichweitenerhebung Elektronische Medien-Analyse (E.M.A. NRW 2019 I) veröffentlicht.
Die repräsentative Reichweitenuntersuchung wird im Auftrag von radio NRW und den NRW-Lokalradios vom MS Medienbüro in Köln erhoben. Dieses führt Telefoninterviews unter jeweils 500 repräsentativ ausgewählten Einwohnern aus den 44 vom Land NRW lizenzierten Sendegebieten für den Privatfunk durch.

Freude bei Radio Westfalica, Bild: ams

Radio Westfalica meistgehörtes Lokalradio in NRW
Über Platz 1 in NRW kann sich mit 52,8 Prozent (Hörer gestern, Mo-Fr) Radio Westfalica freuen, gefolgt von Radio Bielefeld auf Platz 2 mit 51,1 % und Radio Gütersloh auf Platz 3 (50,5 %). Bei diesen Sendern hört also mehr als jeder Zweite im Sendegebiet täglich Lokalradio. Radio Westfalica erreichte die ie höchste Einschaltquote seit Bestehen des Senders. Wir hatten vor einigen Jahren eine Vision: Damals haben wir uns zum Ziel gesetzt, mit allen sieben Lokalradios aus unserem Verbund unter die ersten 10 der Rangliste in NRW zu kommen. Ehrlich gesagt habe ich nicht geglaubt, dass dies einmal wirklich gelingen würde. Jetzt haben wir es geschafft und darüber sind wir natürlich super glücklich!“, sagt Uwe Wollgramm, der Geschäftsführer der Betriebsgesellschaften (BG) der sieben Lokalradios in OWL und dem Kreis Warendorf . Alle sieben Sender konnten sich in der Top 10 des Landes platzieren. Insgesamt hören 923.000 Menschen in OWL und dem Kreis Warendorf täglich ihr Lokalradio. Im Schnitt bleiben sie 201 Minuten dran, das entspricht fast dreieinhalb Stunden. Alle sieben Lokalradios sind und bleiben mit Marktanteilen zwischen 35,6 Prozent (Radio Lippe) und 52,8 Prozent (Rekordwert für Radio Bielefeld) Marktführer in ihren jeweiligen Sendegebieten.

Gerrit Nissen und Miriam Gerding, Bild: Antenne Münster

Münsterland
Radio WMW aus Borken kommt auf 44,7 Prozent (Hörer gestern, Mo-Fr) und Radio RST aus Rheine auf 34,8 Prozent (Hörer gestern, Mo-Fr). Radio RST-Chefredakteurin Kathleen Berger: „Wir bringen Infos aus der Region und der Welt. Und wir setzen ganz stark auf die Interaktion mit unseren Hörern auf allen Social-Media-Kanälen. Die Partizipation der Hörer ist für unser Team eine der schönsten Entwicklungen der letzten Monate.“ Antenne Münster erreicht in seinem Sendegebiet 31,8 Prozent (Hörer gestern, Mo-Fr). WDR2 kommt dort im Vergleich laut E.M.A. auf 23% (+1), 1Live erreicht in Münster 21% (-7) der Radiohörer. Die Antenne Münster-Hörer verfolgen das Programm des Stadtsenders täglich rund dreieinhalb Stunden (207 Minuten). „Wir freuen uns sehr und bedanken uns bei allen Münsteranern, die ihrem Sender die Treue halten“, sagt Antenne Münster-Chefredakteur Stefan Nottmeier. Neben Anja Brukner und Christoph Hausdorf sendet seit kurzem im wöchentlichen Wechsel ein zweites Morgenteam aus den Studios am Nevinghoff: „Mit Gerrit Nissen und Miriam Gerding haben wir zwei gutgelaunte Frühaufsteher gefunden, die sich freuen, Münster am frühen Morgen sanft zu wecken“, so Nottmeier. Das Coesfelder Radio Kiepenkerl kommt auf 46 Prozent Tagesreichweite in seinem Sendegebiet.

Ruhrgebiet

Bild: Antenne Unna

Antenne Unna erzielt beim Wert Hörer gestern, Montag bis Freitag ein Allzeit-Hoch von 40,5%. Rund 137.000 Menschen schalten im Kreis Unna täglich Antenne Unna ein. Zum Vergleich die Werte der öffentlich-rechtlichen Angebote dort: 1LIVE: 21,3%, WDR2: 24,2%, WDR4 11,8%, WDR5: 3,2%. Antenne Unna-Chefredakteur Thorsten Wagner freut sich über die guten Zeugnisse ist froh darüber, immer wieder gemeinsam mit Marketingleiter Thomas Grevenbrock Aktionskonzepte umsetzen zu können. „Da ist beispielsweise das Antenne Unna-Brot zu nennen, dessen Rezeptur wir mit Hörern entwickelt haben. Mittlerweile ist es seit fast einem Jahr im Markt“, sagt Thomas Grevenbrock, „und es gehört täglich zu den Brotsorten, die als erste ausverkauft sind.“

Radio Emscher Lippe kommt bei den „Hörern gestern“ (Montag bis Freitag) auf eine Quote von 29%. Demnach schalten in der Zielgruppe 14-49 Jahre täglich etwa 57.000 Hörer das Lokalradio für Gladbeck, Bottrop und Gelsenkirchen ein. „Radio kommt schon lange nicht mehr aus einem Gerät, das zu Hause im Wohnzimmer steht und um das sich die Familie versammelt. Die Audio-Nutzung findet auf vielen unterschiedlichen Geräten und Kanälen ganz individuell statt – also gestalten wir auch unsere Angebote bei Radio Emscher Lippe entsprechend – und diese Angebote bauen wir laufend weiter aus“, kündigt Chefredakteur Ralf Laskowski an und verweist auf einen neuen Alexa-Skill und den gemeinsamen Funke-Podcast „Fußball Inside“.

Auch Radio Bochum erreichte beim Wert „Hörer gestern“ (Montag bis Freitag) 29% – täglich schalteten also etwa 93.000 Hörer in Bochum und Wattenscheid ein. „Wie genial“, freut sich der neue Morgenmacher und gebürtige Bochumer Felix Groß mit seinen Kolleg*innen in der Redaktion von Radio Bochum. „Das ist mein Traumjob, Bochum wecken zu dürfen, aber dass wir bei unseren Hörer*innen so beliebt sind, macht mich richtig glücklich.“ Mit einem Marktanteil von 33% liegt der Sender vor der öffentlich-rechtlichen Konkurrenz von WDR 2 (22%) und 1LIVE (16%). Die Verweildauer im Programm (durchschnittliche Hördauer in Minuten) liegt bei 207 Minuten.

Radio Sauerland kommt beim Wert „Hörer gestern“ (Montag bis Freitag) eine Quote von 35% (78.000 Hörer), der Marktanteil liegt bei 32%.

Das Recklinghäuser Radio Vest kommt beim besagten Wert „Hörer gestern“ (Montag bis Freitag) auf eine Quote von 22% (102.000 Hörer), Radio Mülheim auf 24% „Hörer gestern“ (Montag bis Freitag). Demnach schalten täglich etwa 35.000 Hörer das Lokalradio für Mülheim ein. Der Marktanteil liegt bei 21%. Radio K.W. aus Wesel erzielt beim Wert „Hörer gestern“ (Montag bis Freitag) eine Quote von 29% (täglich etwa 116.000 Hörer, 23.000 Hörer mehr als noch im Vorjahr). Radio Herne erzielt beim Wert „Hörer gestern“ (Montag bis Freitag) eine Quote von 31% – täglich etwa 41.000 Hörer schalteten beim Lokalradio für Herne und Wanne-Eickel ein, der Marktanteil liegt bei 32%.Radio Oberhausen kommt auf 30% „Hörer gestern“ (Montag bis Freitag) oder täglich etwa 54.000 Hörer. Der Marktanteil liebt bei 30% und rangiert laut den E.M.A.-Zahlen vor der öffentlich-rechtlichen Konkurrenz von WDR 2 (22%) und 1LIVE (12%). Die Verweildauer im Programm (durchschnittliche Hördauer in Minuten) liegt werktags bei 199 Minuten.  Radio Ennepe Ruhr erzielt beim Wert „Hörer gestern“ (Montag bis Freitag) eine Quote von 12%, was 32.000 Hörern entspricht (Marktanteil 10 %).

*alle Daten beziehen sich auf die E.M.A. NRW 2019 I
Tagesreichweite bzw. tägliche Reichweite/Hörer gestern: Hörerschaft pro Tag (Mo.-Fr.)
Marktanteil: Anteil des Lokalradios an der gesamten Radionutzung (Mo.-Fr.)
Durchschnittliche Stundenreichweite: Hörerzahl in einer durchschnittlichen Stunde zwischen 6 und 18 Uhr (Mo.-Fr.)
Verweildauer: Hördauer eines Hörers (Mo.-Fr.)
Stundenreichweite: Anteil der Altersgruppe im Verbreitungsgebiet, der den Sender werktgl. in den entsprechenden Stunden hört

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