SPD-Medienholding ddvg baut Radiobeteiligungen aus

Die Deutsche Druck- und Verlagsgesellschaft (ddvg) beabsichtigt, ihr Engagement beim Bielefelder Zeitungsverlag Neue Westfälische (NW) zu verstärken. Zum 1. Januar 2016 wird die ddvg den bislang von der J.D. Küster Nachf. GmbH & Co KG gehaltenen Minderheitenanteil (42,5%) am Verlags- und Druckhaus der NW übernehmen. Die ddvg wird damit Alleineigentümerin des Unternehmens, an dem sie bisher bereits 57,5 Prozent gehalten hatte. Der Inhaber der bisherigen Mitgesellschafterin, Herr Wolfgang Kaeller, hat sich aus persönlichen Gründen zum Verkauf seines Anteils entschlossen und wird mit dem Übergang der Anteile auch aus der Geschäftsführung ausscheiden.

Damit werden auch die durchgerechneten Hörfunkbeteiligungen der ddvg erhöht. Der Zeitungsverlag Neue Westfälische hält aktuell 75,00 Prozent an Radio Herford und Radio Hochstift, 71,25 Prozent an Radio Bielefeld, 27 Prozent an Radio Gütersloh und Radio Westfalica, 5,3 Prozent an Radio Lippe und knapp vier Prozent an der Pressefunk NRW, die wiederum an radio NRW beteiligt ist. Außerdem hält der Verlag die Mehrheit am Hörfunkvermarkter AUDIO MEDIA SERVICE (ams).

Indirekt hält die ddvg Hörfunkbeteiligungen an der REGIOCAST, Radio RPR, Antenne Niedersachsen, radio ffn, Radio 21, Antenne Thüringen und am bayerischen Radio EINS. Die ddvg ist zu 100% im Besitz der SPD.

Der beabsichtigte Erwerb der Anteile des Zeitungsverlags Neue Westfälische (NW) muss vom Bundeskartellamt noch genehmigt werden.

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