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DAB+ in Bayern: Umstellung auf regionale Netze in zwei Stufen

Das Netzkonzept von DAB+ in Bayern wird in den kommenden Monaten neu strukturiert und erweitert. Zusätzliche regionale Netze werden dabei die Empfangsqualität und Programmvielfalt in weiten Teilen des Freistaates erheblich verbessern. Bei der Umsetzung arbeiten die Bayern Digital Radio GmbH (BDR), der Bayerische Rundfunk (BR) und die Bayerische Landeszentrale für neue Medien (BLM) eng zusammen. Informationen wann welche Region betroffen ist erhalten Interessenten ab sofort unter www.bayerndigitalradio.de/empfang und tagesaktuell auf www.facebook.com/bayerndigitalradio.

In zwei Stufen werden ab Juni die bisher landesweit ausgestrahlten privaten Programme vom Kanal 10D sukzessive auf regionale Netze aufgeteilt. Gestartet wird dabei in den Regionen Niederbayern/Oberpfalz (12D), Oberfranken (10B), Mittelfranken (8C) und Unterfranken (10A). Im Juli/August liegt der Schwerpunkt dann auf den Regionen Oberbayern/Schwaben (10A). Je Regionalnetz sind zusätzliche Programme von lokalen privaten Anbietern geplant. Den offiziellen Netzbetrieb dieser neuen regionalen Struktur startet der BR Anfang September. Die BDR bleibt weiterhin primärer technischer Dienstleister für die privaten Anbieter. Weitere Standorte für das landesweite und die regionalen Netze sind in diesem und nächstem Jahr in Planung. Für das Allgäu und Voralpenland ist in den kommenden Jahren jeweils eine weitere Versorgungsregion für DAB+ vorgesehen.

Durch die Umstellung ergibt sich für die betroffenen privaten Radiostationen eine Vergrößerung ihres Sendegebietes und potentiellen Hörerkreises. Das Programm von Antenne Bayern wird zudem am 1.7. vom Kanal 10D in das Sendernetz des Bayerischen Rundfunks (Kanal 11D) wechseln. Auch mit diesem Schritt ergibt sich eine spürbare Reichweitenerhöhung gegenüber dem aktuellen Verbreitungsgebiet.  Bayern 1 und Bayern 2 können damit künftig die passenden Regionalfenster für die einzelnen Regionen ausstrahlen. Während der Umstellungsphase müssen Nutzer von DAB+ Radios einen Sendersuchlauf starten um das gesamte Programmbouquet wieder empfangen zu können.

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