Brautmeier fordert „ein Ende der DAB+-Debatte“ und Entscheidungen der Politik

Sowohl LfM-Direktor Jürgen Brautmeier als auch Werner Schwaderlapp, Vorsitzender der LfM-Medienkommission, nehmen seit heute in jeweils eigenen Blogs Stellung zu aktuellen Medienthemen.

So fordert Brautmeier in einem Beitrag zur aktuellen Diskussion über die Zukunft des Radios in Deutschland, dass der Ausbau der Versorgung mit mobilem Internet eine eindeutige Priorität haben müsse. Die Internetversorgung, die den mobilen Nutzungsmöglichkeiten und -notwendigkeiten Rechnung trägt, müsse auch hier „absoluten Vorrang“ haben. „Deshalb ist eine bundesweite DAB+-Verbreitung, die ohne zusätzliche öffentliche Subvention auskommen kann, noch nicht unbedingt kontraproduktiv, ja in vielerlei Hinsicht sogar sinnvoll, aber die regionalen und lokalen Radios können und müssen ihre Zukunft langfristig über das mobile Netz sichern“ (und eben nicht über DAB), schreibt Brautmeier. Er fordert die Politik auf, Entscheidungen über die Zukunft (und Finanzierung) des Radios zu treffen.

Weitere Blogthemen von Brautmeier sind die Themen „Neue Intermediäre“ und „Neue Aufklärung“.

Werner Schwaderlapp äußert sich zur Netzneutralität und schreibt über Forderungen nach einer digitalen Medienethik anlässlich von Hate Speech. In einem weiteren Text diskutiert er die für die Vielfalt problematischen Konsequenzen der Medienkonzentration in Nordrhein-Westfalen.

In loser Folge werden beide LfM-Vertreter aus persönlicher Perspektive über weitere Themen der Medienaufsicht und -politik schreiben. Als nächste Themen sind etwa Snapchat und sog. Wearables eingeplant.

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