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Vom Hochschulabsolventen zum Karriere-Einsteiger – so geht’s!

Im Coronajahr 2020 wurde der Arbeitsmarkt kurzzeitig heftig durchgeschüttelt – das merkten auch viele Uni-Absolventen, die ihren Abschluss gerade in der Tasche hatten. Mittlerweile hat sich die Situation wieder etwas stabilisiert.

Foto: StartupStockPhotos

Wer sich jetzt clever aufstellt und dabei ein paar Tipps beachtet, stellt die Weichen für einen guten Karrierestart – noch in diesem Jahr.

Den Berufswunsch definieren
Nachdem mit der Wahl des Studienfachs bereits eine Vorentscheidung in Bezug auf das Berufsfeld getroffen wurde, geht es jetzt um den konkreten Berufswunsch. Wenn sich das letzte Semester nähert und dieser noch nicht feststeht, kann ein Berufsorientierungsseminar an der Uni helfen. Die Uni Jena hat dazu eine App entwickelt, die bei der Suche nach entsprechenden Angeboten hilft.

Alternativ gibt es individuelle Coachings, in denen Karriereberater einem bei der Auswahl des passenden Berufs unterstützen. In NRW gibt es sogar ein Förderprogramm, welches ein kostenloses Coaching ermöglicht.

Freiberuflich oder ehrenamtlich arbeiten
Es ist ratsam, in der Zeit vom Ende des Studiums bis zum unterschriebenen Arbeitsvertrag aktiv zu bleiben. So werden größere Lücken im Lebenslauf vermieden. Dazu eignen sich Ehrenämter, freiberufliche Tätigkeiten auf Honorarbasis oder Praktika.

Es ist vorteilhaft, wenn die Aktivitäten in der Phase zwischen Studium und Beruf zum angestrebten Job passen. Allerdings können Uni-Absolventen mit einer ehrenamtlichen Tätigkeit auch ihre individuellen Soft Skills unter Beweis stellen – zum Beispiel als Betreuer einer Jugendgruppe oder mit ähnlichen Aktivitäten.

Sich durch Weiterbildungen profilieren
Auch Weiterbildungsmaßnahmen eignen sich hervorragend, um den Zeitraum bis zum ersten Arbeitstag optimal zu nutzen. Mit ihnen lassen sich die eigenen Kenntnisse in Bezug auf den gewünschten Job vervollkommnen und erweitern.

Das ist besonders dann empfehlenswert, wenn das Studium selbst einen eher branchenfremden Fokus hatte. Mit einem Sprachkurs, einer IT-Weiterbildung oder dem Erlernen moderner Management-Methoden wird das Bewerberprofil in Bezug auf das Berufsbild geschärft.

Karrierenetzwerke effektiv nutzen
Die eigene Präsenz auf LinkedIn oder Xing ist heute für das berufliche Vorwärtskommen unerlässlich. In beiden Netzwerken können Uni-Absolventen ihre Qualifikationen und Fähigkeiten veröffentlichen. Darüber hinaus ermöglichen sie die Recherche potenzieller Arbeitgeber und offener Stellen.

Uni-Absolventen können in den fachbezogenen Gruppen der Karrierenetzwerke mit eigenen Beiträgen aktiv werden und sich so mit ihrem Know-how profilieren. Außerdem liefern die Netzwerke Infos zu weiteren, externen Bewerbungsoptionen wie zum Beispiel Jobmessen.

Den Studentenjob zum Karrieresprungbrett machen
Manchmal ergeben sich bereits während des Studiums Möglichkeiten für den späteren Berufseinstieg – Studenten müssen sich diese nur bewusst machen. Ein gutes Beispiel hierfür sind Finanzdienstleister wie Swiss Life Select, MLP oder die DVAG. Oft ermöglichen sie den Einstieg als Finanzberater parallel zum Job oder dem Studium.

Wer BWL oder ein anderes wirtschaftswissenschaftliches Fach studiert, kann so nebenbei etwas Geld hinzuverdienen. Für Studenten ist der Job ideal: Bei Swiss Life Select beispielsweise können sich die Berater ihre Zeit frei einteilen und online von überall her arbeiten.

Auf diese Weise lassen sich so ganz nebenbei erste Berufserfahrungen im späteren beruflichen Umfeld machen, Studenten schlagen also zwei Fliegen mit einer Klappe.

Und: Haben Absolventen erst einmal ihren Abschluss in der Tasche, können sie gleich in Vollzeit durchstarten. Bei Swiss Life Select gibt es vom Management Trainee über den Financial Consultant und den Finanzkanzlei-Leiter bis hin zur Führungskraft verschiedene Karrierewege – diverse Weiterbildungen inbegriffen.

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