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Unterhaltsbetrug nach der Trennung – Die Detektei Lentz ermittelt

Betreiber einer Detektei haben viel zu erzählen. Das gilt auch für die Detektive der Detektei Lentz, die seit mehr als 25 Jahren zu den unterschiedlichsten Themengebieten ermitteln. Neben wirtschaftlichen Delikten wie illegale Müllentsorgung oder Versicherungsbetrug sind es oftmals vor allem Erkundungen im privaten Umfeld, die ihnen dabei besonders ans Herz gehen. Sehr häufig erfolgen dabei zum Beispiel Anfragen von Betroffenen zum Thema Unterhaltsbetrug.

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Bei Verdacht auf Unterhaltsbetrug lohnt es sich, genau hinzusehen. Für die nötigen Beweise vor Gericht kann in diesem Fall ein professioneller Detektiv sorgen.

Was ist Unterhaltsbetrug?

Grundsätzlich sind Unterhaltszahlungen dazu gedacht, im Falle einer Trennung finanzielle Hilfe zu erhalten, um den Lebensunterhalt weiterhin bestreiten zu können. Bei den Unterhaltsberechtigten handelt es sich dabei sehr oft um die Kinder, doch in manchen Fällen können auch ehemalige Lebens- beziehungsweise Ehepartner einen Anspruch auf Unterhaltszahlungen haben.

Kommt es bei einem Paar zu einer Trennung, werden in diesem Zusammenhang oftmals falsche Angaben gemacht und dem anderen Lügenmärchen aufgetischt. Die Elternteile machen dabei zum Teil falsch Angaben über ihr Einkommen oder über ihr Arbeitsverhältnis mit dem Ziel, den Ex-Partner zu schädigen beziehungsweise sich selbst dadurch einen unfairen Vorteil zu verschaffen.

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Zu den seelischen Problemen gesellen sich in vielen Fällen nach einer Trennung auch noch finanzielle Belastungen in Form von Unterhaltszahlungen. Nicht immer sind diese jedoch gerechtfertigt.

Muss nach Beziehungen immer Unterhalt bezahlt werden?

Nicht nach jeder Beziehung kommt es zu Unterhaltszahlungen. Im Gegenteil: Bei dem nachehelichen Unterhalt handelt es sich eher um die Ausnahme als um die Norm. In der Regel wird ein Unterhalt nur dann gewährt, wenn der ehemalige Partner nicht dazu in der Lage ist, den bisherigen Lebensstandard zu halten.

Für die Beurteilung, ob ein Unterhalt angebracht ist, werden unterschiedliche Faktoren herangezogen. Dazu gehört zum Beispiel die Dauer der Beziehung sowie die allgemeinen Lebensumstände.

Die Unterhaltszahlungen bestehen darüber hinaus auch nicht für immer. Unter anderem entfällt der Anspruch beziehungsweise verringert er sich, wenn der Empfänger der Zahlungen mit einem neuen Partner zusammenlebt oder sich seine finanzielle Situation positiv verändert.

Um das nachzuweisen, reichen Eigenermittlungen oder die Beauftragung von Tim, Karl, Klößchen und Gaby aka TKKG jedoch oftmals nicht aus. Zur Beweissicherung ist es hilfreich, eine Detektei in Nürnberg mit hohem Spezialisierungsgrad auf Unterhaltsbetrug, wie die Detektei Lentz, zu engagieren.

Anders verhält sich die Gesetzeslage jedoch bei Kindern. Hier besteht grundsätzlich Unterhaltspflicht. Die Höhe bemisst sich dabei am Einkommen des Unterhaltspflichtigen, der hierzu jedoch auch wahrheitsgemäße Angaben machen muss. Denn sonst entscheidet das Gericht.

Zwei Menschen im selben Haushalt sind noch lange keine Beziehung

Viele Unterhaltszahler sind der Meinung, es ist ausreichend, einen Beweis zu erbringen, dass der Ex-Partner nun mit einer anderen Person im selben Haushalt lebt. Sie fertigen ein paar Fotografien an und glauben, damit vor Gericht den Unterhaltsanspruch des Ex-Partners anfechten zu können.

Doch dabei handelt es sich um einen Irrglauben: Der Gesetzgeber verlangt nämlich den Nachweis, dass es sich dabei um eine eheähnliche Lebensgemeinschaft handelt. Und dazu gehört wesentlich mehr, als nur im selben Haus zu leben.

Der entscheidende Punkt: Bei der Beziehung muss es sich tatsächlich um eine Lebensgemeinschaft handeln und nicht nur um eine Wohngemeinschaft. Das kann entweder durch unterschiedliche Rechtsprechungen in ähnlichen Fällen der Fall sein oder beispielsweise auch bei eingetragenen Lebenspartnerschaften, die gesetzlich weitgehend den Normen einer Ehe entsprechen.

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Eine gemeinsame Wohnung ist noch lange kein Beweis für eine Lebensgemeinschaft. Vor allem, wenn darin auch noch zur Täuschung einzelne Betten aufgestellt werden.

Wie lässt sich dem Ex-Partner auf die Schliche kommen?

Um zu überprüfen, ob alle Behauptungen des Ex-Ehepartners den Tatsachen entsprechen, empfiehlt es sich, einen professionellen ZAD geprüften Detektiv zu engagieren.

Dabei handelt es sich um einen Ausbildungsstandard für Detektive, den die führenden Berufsverbände gemeinsam mit der Zentralstelle für die Ausbildung im Detektivgewerbe entwickelt haben. Das hilft dabei, nicht auf die Dienste eines selbsternannten Superschnüfflers hereinzufallen, dessen Beweise dann vor Gericht nicht verwertet werden können.

Die Detektive checken in weiterer Folge gezielt alle unterhaltsrelevanten Angaben des Ex-Partners und stellen fest, ob diese den Tatsachen entsprechen oder eventuell etwas verschwiegen wird. Da die Rechtslage in diesem Zusammenhang leider recht unscharf ist und sich in den meisten Fällen auf richterliche Einzelentscheidungen stützt, konzentrieren sich die Detektive darauf, möglichst viele Details zusammenzutragen, die den Richter bei einer Verhandlung überzeugen können.

Nach Ende der Tätigkeit des Detektivs erhält der Auftraggeber einen schriftlichen minutiösen Bericht, in dem alle gewonnenen Erkenntnisse festgehalten sind. Dieser gibt dem Anwalt die erforderlichen Beweise an die Hand, um vor Gericht ein optimales Verhandlungsergebnis zu erzielen.

Neben dem schriftlichen Bericht handelt es sich dabei auch um umfangreiches visuelles Material (Videoaufnahmen), die einen unwiderlegbaren Beweis für die Behauptungen erbringen. Darüber hinaus können die beauftragen Detektive bei solchen Verhandlungen von der klagenden Partei als Zeugen vorgeladen werden.

Was kostet die Beauftragung eines Detektivs?

Viele Privatpersonen sind der Meinung, dass die Beauftragung eines Detektivs Unsummen an Geld verschlingt. Schuld an diesen irrigen Annahmen sind zumeist Filme und Fernsehserien, in denen Stardetektive ausschließlich gegen ein fürstliches Honorar ihre Arbeit in Angriff nehmen.

Doch die Realität gestaltet sich in der Regel ein wenig anders als die Vorgänge auf der Leinwand. Die Kosten für einen ZAD geprüften Privatdetektiv in Deutschland beginnen bei einem Stundenpreis von etwa 50 bis 60 Euro. Sind die Einsätze nur sehr kurzfristig, erhöht sich der Satz jedoch auf rund 80 bis 100 Euro. Als Faustregel gilt: Je länger der Einsatz, desto niedriger werden auch die Preise.

Die Rechtslage in Deutschland sieht vor, dass ein zu Unterhalt verpflichteter Partner dazu berechtigt ist, den Ex-Partner in dieser Hinsicht durch Detektive überprüfen zu lassen. Stellt sich durch diese Ermittlungen zum Beispiel heraus, dass der Ex-Partner einen Teil seines Einkommens verschwiegen hat, wird in weiterer Folge nicht nur der Unterhalt gekürzt beziehungsweise ganz gestrichen.

Auch die Kosten für die Beauftragung des Detektivs müssen dabei laut unterschiedlichen Gerichtsurteilen übernommen werden. Vor allem bei einem begründeten Verdacht, bei dem nur noch der endgültige Beweis fehlt, lohnt es sich deshalb nahezu immer, mit einer professionellen Detektei zusammenzuarbeiten und eine entsprechende Observierungs-Strategie auszuarbeiten.

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