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Aufgepasst beim Fensterkauf: Diese Kriterien sind bei Kunststofffenstern relevant!

https://unsplash.com/photos/I_-OwWnUw6w
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Wenn der Kauf neuer Fenster ansteht, dann heißt das, dass im Vorfeld einige Dinge ihre Berücksichtigung finden müssen. Um sich für den perfekten Fenstertyp entscheiden zu können, muss also zunächst einmal der Blick auf das Fenstermaterial, die Fensterelemente und -Bestandteile, die Wärmedämmung und Energieeffizienz, den Schallschutz und natürlich auch auf die persönlichen Design Vorlieben gerichtet werden.

Wer sich für Kunststofffenster entscheidet, der findet auf https://www.fensterhandel.de/kunststofffenster/ alle wichtigen Informationen. Zudem nehmen wir im folgenden Artikel die wichtigsten Kriterien unter die Lupe, die beim Kauf von Kunststofffenstern relevant sind.

Die Materialwahl beim Fensterkauf – warum haben Kunststofffenster die Nase vorn?

Beim Fensterkauf kann man sich zwischen Kunststoff-, Holz oder Aluminiumfenstern entscheiden. Letztlich entscheiden bei dieser Wahl aber am ehesten die persönlichen Vorlieben.

Bei den unterschiedlichen Fenstermaterialien finden sich die größten Unterschiede neben der Optik vor allem im Preis der Fenster wieder. Das gilt auch für die Erhaltungskosten und die Wärmedämmeigenschaften.

Kunststofffenster

Grundsätzlich verhält es sich so, dass die heutigen modernen Kunststofffenster alle relevanten Qualitätskriterien erfüllen. Bezogen auf den Anschaffungspreis, die Einbaukosten und auch auf den Erhaltungsaufwand sind sie in der Regel unschlagbar.

Aluminiumfenster

Sie überzeugen vor allem durch ihre Widerstandsfähigkeit und ihre extreme Langlebigkeit. Doch gleichzeitig bildet diese Variante auch die kostenintensivste ab.

Holzfenster

Holzfenster sind schon wieder deutlich günstiger als Aluminiumfenster. Sie sorgen immer für ein Gefühl von natürlicher Wärme und eine angenehme Atmosphäre. Allerdings sieht man sich auch gleichzeitig mit einem recht hohen Wartungs- und Pflegeaufwand konfrontiert.

Fazit zur Materialwahl

An dieser Stelle haben aufgrund des unschlagbaren Preis-Leistungs-Verhältnisses die Kunststofffenster die Nase vorn.

Wichtige Elemente und Bestandteile, die besonders relevant sind

Neben der Materialwahl spielen auch die Verglasung, die Ausgestaltung des Fensterprofils sowie die Schließmechanismen eine wichtige Rolle, da sie auf die Eigenschaften eines Fensters einen entscheidenden Einfluss haben.

Der Fensterrahmen

Der Fensterrahmen stellt das Grundgerüst einer Fensterkonstruktion dar, denn schließlich wird er mit der ihn umgebenden Wand fest verankert. Wichtig ist hier, dass der Rahmen sowohl wetterbeständig ist als auch über gute Wärmedämmeigenschaften verfügt.

Der Fensterflügel

Bei dem Fensterflügel handelt es sich um den frei beweglichen Teil des gesamten Fensters. Die komplette Fensterkonstruktion besteht schließlich aus dem Flügelrahmen, der Verglasung und den Beschlägen. Abhängig von der Position der Beschläge lässt sich dann auch entsprechend das Fenster öffnen. Erhältlich sind Fenster mit den üblichen Drehkippflügeln sowohl als einflügelige Modelle als auch als doppelflügelige Varianten.

Das Fensterprofil

In Sachen Isolier- und Dämmeigenschaften spielt gerade das Fensterprofil eine übergeordnete Rolle. Dieses Profil besteht aus mehreren luftgefüllten Kammern. Hier ist eine höhere Anzahl dieser luftgefüllten Kammern stellvertretende für eine besser Dämmung und Isolierung. Damit erhöht die Anzahl dieser Kammern auch automatisch die Effizienz, denn je mehr Kammern, desto weniger Wärme kann nach außen entweichen.

Die Verglasung

Um heutzutage den aktuellen Energiestandards gerecht werden können, werden in der Regel die Standardfenster entweder mit einer Doppel- oder einer Dreifachverglasung angeboten.

Heutzutage ist es zudem möglich, auf die persönlichen Vorlieben und auch auf die gewünschten Erfordernisse beim Fensterkauf sowie auf die unterschiedlichsten Kundenwünsche einzugehen. Neben der Mehrfachverglasung kann man sich darüber hinaus auch noch für spezielles Wärmedämm- und Sicherheitsglas entscheiden. Die Verglasungsarten bieten inzwischen einen wirklich sehr großen Spielraum, denn darüber hinaus stehen auch noch Fenster mit speziellem Schall-, Sonnen- oder Sichtschutz zur Auswahl.

Die Fensterbeschläge

Die Fensterbeschläge sind im wahrsten Sinne des Wortes das Bindeglied zwischen dem Fensterflügel mit dem Fensterrahmen. Angebracht werden können sie an verschiedenen Stellen. Abhängig vom Typ, der Art und ebenso von der Form des Fensterbeschlages wird das Fenster dann später geöffnet. Die am häufigsten gewählte Variante stellt hier aber der Dreh- und Drehkippbeschlag dar. Die Fenstergriffe gehören ebenfalls zu Fensterbeschlägen.

Wärmedämmung und Energieeffizienz

Nie zuvor spielten die Faktoren Wärmedämmung und Energieeffizienz eine so wichtige Rolle wie heute. Entsprechend ist das auch bei der Wahl der neuen Fenster ein extrem wichtiger Faktor. Schließlich spielt hier die Wärmeisolierung eine wichtige Rolle im Zusammenhang mit der gefühlten Behaglichkeit und natürlich schlägt eine gute Wärmedämmung auch in der deutlichen Reduzierung der Heizkosten nicht unerheblich zu Buche.

Aus diesem Grund spielt der Wärmedurchgangskoeffizienten (U-Wert) hier eine übergeordnete Rolle. Der Wärmedurchgangskoeffizient beschreibt die Energieeffizienz eines Fensters. Dieser Wert wird angegeben in Watt pro Quadratmeter x Kelvin (W/m²K).

Hier gilt, dass je niedriger der U-Wert gewählt wird, desto weniger Wärme kann durch die Fenster nach außen entweichen. Damit einher geht, dass die Wärmedämmung des Fensters entsprechend besser ist.

Der Gesetzgeber hat zum Zwecke der Umsetzung seiner energiepolitischen Ziele die Energieeinsparverordnung (EnEV), die Maximalwerte für die U-Werte von Gebäudebestandteilen festgelegt. Die EnEV schreibt vor, dass Fenster in Neubauten einen maximalen Wert von 1,3 W/m²K aufweisen dürfen.

In den letzten 50 Jahren hat sich die Wärmedämmung der Fenster in Deutschland inzwischen massiv verbessert. Das sieht man gerade am Beispiel des U-Wertes sehr deutlich, denn dieser konnte in diesem Zeitraum um unglaubliche 75% gesenkt werden.

Deutlicher wird diese Entwicklung, wenn man einen Blick in die Vergangenheit richtet.

BaujahrVerglasungdurchschnittlicher U-Wert
bis 1978Einfachglas4,7
bis 1978Verbund- und Kastenpflaster2,4
1978 bis 1995unbeschichtetes Isolierglas2,7
1995 bis 2008Zweischeiben Wärmedämmglas1,5
seit 2004Dreischeiben Wärmedämmglas1,1

Hier wird sehr deutlich, warum man beim Kauf neuer Fenster unbedingt sowohl auf die Wärmedämmung wie auch auf die Energieeffizienz und damit im Speziellen auf den Wärmedurchgangskoeffizienten (U-Wert) achten sollte.

Deutlich wird hier sicher schon, dass man also mit modernen Fenstern, die zudem über ein innovatives Rahmenprofil sowie über eine effektive Zweifach- oder Dreifach-Wärmedämmverglasung verfügen, in hohem Maße Heizkosten reduzieren und einsparen kann.

Mit Hilfe moderner Standard-Fenster lassen sich so laut Experten bis zu 40 % der Energiekosten einsparen. Hier wird die Wärme im Haus gehalten und kann nicht länger einfach entweichen.

Nicht selten ist es so, dass die Einsparungen, die man durch die Heizkostenreduzierung erreicht, den Preis von neuen, energieeffizienten Fenstern bereits decken.

Neben dieser Einsparung kommt aber noch hinzu, dass die verbesserte Fenster-Energieeffizienz den CO2-Ausstoß bei der Energieerzeugung reduziert. Das bedeutet, dass hier auch noch zusätzlich die neue im Januar 2021 in Kraft getretene CO2 Steuer eingespart wird.

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