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Zweiter bundesweiter DAB+-Multiplex – ZAK leitet Verständigungsverfahren ein

Vier Bewerber, ein Ziel: Nachdem sich mehrere Plattformanbieter für den zweiten bundesweiten DAB+-Multiplex beworben haben, hat die Kommission für Zulassung und Aufsicht (ZAK) der Medienanstalten in ihrer heutigen Sitzung in Berlin beschlossen, das laut Rundfunkstaatsvertrag (RStV) vorgesehene Verständigungsverfahren einzuleiten.

Mit der Führung der Gespräche sind Thomas Fuchs, Koordinator des Fachausschusses Netze, Technik, Konvergenz der ZAK, sowie Martin Deitenbeck, Themenverantwortlicher für Digitalradio im Fachausschuss und Geschäftsführer der Sächsischen Landesanstalt für privaten Rundfunk und neue Medien (SLM), beauftragt worden.

Ziel des Verständigungsverfahrens ist es auszuloten, ob mehrere Antragsteller berücksichtigt werden können, indem sich einzelne Bewerber auf eine gemeinsame Bewerbung einigen. Die Bewerber haben nun bis Ende April die Möglichkeit, ihre Bewerbungen zu konsolidieren. Sollten danach weiterhin mehrere Bewerbungen vorliegen, wird es zu einer Auswahlentscheidung durch die Gremienvorsitzendenkonferenz (GVK) kommen.

Bei den vier Bewerbungen handelt es sich um:

Digital Audio Broadcasting Plattform DABP GmbH, vertreten
durch die Geschäftsführer Dr. René Laier und Florian Schuck,
Leipzig;

Absolut Digital GmbH & Co. KG, vertreten durch den
Geschäftsführer Willi Schreiner, Nürnberg;

MEDIA BROADCAST Digital Radio GmbH, vertreten durch den
Geschäftsführer Wolfgang Breuer, Köln;

Radi/o digital GmbH, vertreten durch den Geschäftsführer
Caspar Schilgen, München.

Die Ausschreibung hatte sich ausschließlich an Plattformanbieter für einbundesweit einheitliches Programmangebot gerichtet. Eine Regionalisierung war nicht vorgesehen, weil dafür ausreichend DAB+-Kapazitäten in den Ländern bereitstehen.

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