Zweite Runde Tarifverhandlungen privater Rundfunk ergebnislos vertagt

In Berlin ist in der vergangenen Woche ergebnislos die zweite Tarifrunde für die über 500 Beschäftigten der im Tarifverband Privater Rundfunk (TPR) zusammengeschlossenen Rundfunksender zu Ende gegangen.

„Die Arbeitgeber waren nicht bereit, ihr niedriges Angebot ausreichend nachzubessern und zusätzlich zu 2 Prozent im ersten Jahr, auch im zweiten Jahr dauerhaft wirkende Tarifsteigerungen zu vereinbaren. Wir erwarten deutliche Nachbesserungen im dritten Verhandlungstermin“, sagte Matthias von Fintel, Verhandlungsführer der Vereinten Dienstleistungsgesellschaft (ver.di).

ver.di und der Deutsche Journalisten-Verband (DJV) fordern eine Erhöhung der Gehälter um 4,5 Prozent ab April 2016 bei einer Laufzeit von einem Jahr. Der TPR hat auf eine Gesamtdauer von 24 Monaten nur eine einmalige Tariferhöhung von 2 Prozent und eine Einmalzahlung von 500 Euro angeboten. Das Angebot hätte ein Volumen von 1,5 Prozent und ist damit für die Verhandlungskommissionen von ver.di und DJV nicht akzeptabel.

Die Verhandlung wird am 13. Mai 2016 in Berlin fortgesetzt.

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