Abwägen und Einordnen: Wie Radionachrichtenredaktionen die gestrige Nacht von München erlebten

Der Amoklauf von München war auch für alle Medien eine Herausforderung – die Stadt im Ausnahmezustand, lange Zeit unklare Informationslage, widersprüchliche Meldungen, die Sozialen Netzwerke liefen heiß, Gerüchte und Falschmeldungen machten die Runde. Der Spagat zwischen schneller Liveberichterstattung und seriöser Information ist schwierig. Twitter & Co sind Fluch und Segen zugleich. Michael Draeger, der gestern Abend für die Spätnachrichten bei N-JOY und NDR2 verantwortlich war, schildert in seinem Blog, wie er diese Nacht erlebte, welche Abwägungen getroffen werden mussten und was Radio in so einer Situation leisten kann: http://www.michael-draeger.com/2016/07/23/der-amoklauf-von-m%C3%BCnchen-so-war-es-in-einer-nachrichtenredaktion/

Das hauseigene Medienmagazin blickt mit dem Redaktionsleiter von B5aktuell, Max Stocker, hinter die Kulissen des gestrigen Tages bei der BR-Nachrichtenwelle: http://www.br.de/radio/b5-aktuell/sendungen/medienmagazin/medien-interview-mit-max-stocker-final-100.html (Audio)

Wie sind die generellen Abläufe in einer Radionachrichtenredaktion in einer „Breaking News“ Situation? B5 aktuell hat anlässlich des Putschversuches in der Türkei vor einer Woche mit Michael Kaste, dem Redaktionsleiter der ARD Infonacht, über dieses Thema gesprochen: http://www.br.de/radio/b5-aktuell/sendungen/medienmagazin/medien-interview-michael-kaste-zur-infonacht-100.html (Audio)

Sehr lesenswert sind auch die Selbstreflexionen von Christian Jakubetz, der letzte Nacht u.a. bei BBC World News und Deutsche Welle TV aktiv war, und von der ZDF-Journalistin Dunja Hayali.

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