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Sparanstrengungen wirken: BR erzielt Überschuss in Höhe von fast 50 Millionen Euro

Der Rundfunkrat des Bayerischen Rundfunks (BR) hat in seiner heutigen Sitzung am 19. Juli 2018 den Jahresabschluss und die Wirtschaftsrechnung 2017 genehmigt. Vorausgegangen war die gesetzlich vorgegebene Überprüfung durch den Verwaltungsrat des BR. Neben der konsequenten Fortführung des eingeschlagenen Konsolidierungskurses führt vor allem der neu abgeschlossene Tarifvertrag für die Altersversorgung zu einem handelsrechtlichen Überschuss in Höhe von 48,5 Mio. €.

In der Gewinn‑ und Verlustrechnung 2017 weist der BR Gesamterträge in Höhe von 1.078,8 Mio. € aus. Während die Erträge aus Rundfunkbeiträgen leicht rückläufig sind, konnten die Werbeerträge durch die hohe Akzeptanz der Programme des BR in der Öffentlichkeit ausgebaut werden.

Die Aufwendungen blieben mit 1.030,3 Mio.€ um 5,5 Mio.€ unter Vorjahresniveau. Das Gesamtergebnis ist auch auf die gelungene Reform der Altersversorgung zurückzuführen, die alle Rundfunkanstalten der ARD und das Deutschlandradio nach langen und intensiven Verhandlungen mit den Gewerkschaften erreicht haben. Diese führt zu einer deutlichen Entspannung bei den Pensions- und Beihilferückstellungen.

Im Zeitraum 2014 bis 2018 konnte der Gesamtetat des BR neben den Erfolgen bei der Altersversorgung durch Einsparmaßnahmen planerisch um insgesamt 77,2 Mio. € abgesenkt werden. Dabei mussten auch die allgemeine Teuerung sowie Tarifsteigerungen durch konsequente Einsparmaßnahmen abgefangen werden. Zugleich konnte durch Umschichtungen eine tiefere Verankerung des BR in den Regionen eingeleitet werden, um den programmlichen Fokus des BR künftig noch mehr auf Bayern und seine Themen richten zu können.

BR-Rundfunkratsvorsitzender Dr. Lorenz Wolf: “Der Bayerische Rundfunk stellt mit diesem Abschluss sein entschlossenes Handeln eindrucksvoll unter Beweis. Die umfangreichen und seit langem eingeleiteten Sparanstrengungen zeigen Wirkung, zugleich richtet sich der BR konsequent darauf aus, noch mehr aus der Region für ganz Bayern zu berichten. Die große Akzeptanz der BR-Angebote in der bayerischen Bevölkerung, wie sie die aktuellen Reichweitendaten ausweisen, ist dabei ein Beleg dafür, dass es gelungen ist, die hohe Qualität des Programms aufrecht zu erhalten und wo möglich weiter zu heben. Der Rundfunkrat würdigt die dahinter stehenden enormen Anstrengungen aller Mitarbeitenden, die dem BR anvertrauten Rundfunkbeiträge sparsam und verantwortungsbewusst einzusetzen. Der BR ist darüber hinaus aber auch auf eine zeitgemäße Fortentwicklung der Rahmenbedingungen durch die Politik angewiesen.”

(Pressemitteilung BR)

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