Radiobranche sucht ihre Besten: Bewerbungsstart für Deutschen Radiopreis 2017

Der Wettbewerb um den Deutschen Radiopreis geht in eine neue Runde. Ab Samstag, 1. April, können wieder alle deutschen Hörfunksender ihre besten Protagonisten und Produktionen in elf Kategorien ins Rennen schicken. Die Bewerbungsfrist endet am 31. Mai. Die Gewinner werden am Donnerstag, 7. September, in Hamburg von prominenten Laudatorinnen und Laudatoren gekürt. Die Galaveranstaltung findet 2017 erstmals in der Hamburger Elbphilharmonie statt und wird auch diesmal bundesweit im Radio, im Fernsehen und im Internet ausgestrahlt.

Joachim Knuth, NDR Programmdirektor Hörfunk und Vorsitzender des Radiopreis-Beirats: „Radio spielt im Alltag vieler Menschen eine unverändert überragende Rolle. Pro Tag schalten in Deutschland mehr als 56 Millionen Menschen das Radio ein. Großartige Sendungen, packende Reportagen, präzise Nachrichten, witzige Comedys und herausragende Moderatorinnen und Moderatoren tragen zu dessen Popularität bei. Der Deutsche Radiopreis, die wichtigste Auszeichnung für Radiomacher in ganz Deutschland, sucht genau in diesen Bereichen die Besten. Ich bin gespannt auf die Einreichungen öffentlich-rechtlicher und privater Veranstalter, die, davon bin ich überzeugt, auch in diesem Jahr wieder belegen werden, wie lebendig und vielfältig die deutsche Radiolandschaft ist.“

Lutz Kuckuck, Geschäftsführer der Radiozentrale: „Der Deutsche Radiopreis ist nicht einfach ein Preis unter anderen. Die gesamte Radiobranche beteiligt sich via aller Ausspiel-Kanäle an diesem hochklassigen Wettbewerb – und nun auch schon zum 8. Mal. Ursprüngliche Zielstellung der Initiatoren war seinerzeit vorrangig, in den Köpfen der mehr als 56 Millionen Hörer täglich das breite Leistungsspektrum öffentlich-rechtlicher und privater Programme bzw. Sender bewusst zu machen. Dies ist bis heute sicher auch ein Schwerpunkt geblieben, denn der Deutsche Radiopreis ehrt in elf Disziplinen die Besten der Besten ihrer Zunft innerhalb einer glamourösen Gala und bundesweiter Übertragung via TV und Radio. Aber inzwischen hat der Preis darüber hinaus längst eine ungeahnte Zugkraft unter den Radiomachern gewonnen, die mit schier olympischem Ehrgeiz um die begehrte Trophäe kämpfen. Diese Höchstleistungen sind es auch, die das Medium im Wettstreit mit den anderen Gattungen um die Gunst der Nutzer so erfolgreich machen – und das über durchschnittlich vier Stunden jeden Tag.“

Stifter des Deutschen Radiopreises sind die Hörfunkprogramme der ARD, das Deutschlandradio und die Privatradios in Deutschland. Zu den Kooperationspartnern zählen das Grimme-Institut, die Freie und Hansestadt Hamburg, die Radiozentrale – eine gemeinsame Plattform privater und öffentlich-rechtlicher Sender zur Stärkung des Hörfunks – sowie die Radio-Vermarkter AS&S Radio und RMS. Die Federführung liegt beim Norddeutschen Rundfunk (NDR).

Die Regeln haben sich im Vergleich zum Vorjahr nicht verändert: Jedes eigenständige deutsche Programm kann insgesamt bis zu fünf Radiosendungen bzw. Radioleistungen einreichen; je Kategorie gibt es einen Preis. Ausgezeichnet werden Angebote oder Personen, die – so die Statuten – „in besonderer Weise durch ihre Qualität die Stärken und Möglichkeiten des Mediums vorführen und hervorheben und die damit auch beispielhaft wirken“.

Über die Vergabe des Deutschen Radiopreises entscheidet eine unabhängige, aus elf Kritikern und Experten zusammengesetzte Jury. Diese wird durch das renommierte Grimme-Institut berufen, das für die Unabhängigkeit der Auswahl bürgt. Die Preise sind nicht dotiert.

Ausführliche Informationen zu den Statuten, Teilnahmebedingungen und Termine sind unter www.deutscher-radiopreis.de abrufbar. Bewerbungen können ausschließlich online unter www.grimme-institut.de/radiopreis eingereicht werden; die teilnehmenden Sender können dort das Bewerbungsformular ausfüllen und ihre Einreichungen hochladen.

Die Preiskategorien:

Beste Comedy / Beste Moderatorin / Bester Moderator / Beste Morgensendung / Bestes Nachrichten- und Informationsformat / Beste Reportage / Bestes Interview / Beste Sendung / Beste Innovation / Beste Programmaktion / Bester Newcomer

 

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