pure fm bekommt UKW-Frequenzen in Brandenburg – weitere Frequenzen für Radio Potsdam, Radio Teddy und Radio B2

Der Medienrat der mabb hat in seiner Sitzung am 28. Juni 2016 die ausgeschriebenen Brandenburger UKW-Kapazitäten vergeben. In Brandenburg/Havel stand die bis Mitte 2015 von Klassik Radio genutzte Frequenz 87,6 MHz zur Verfügung, in Frankfurt/Oder die bis Ende 2015 von Radio Frankfurt/Oder genutzte 99,3 MHz sowie jeweils zwei noch nicht bezifferte UKW-Hörfunkkapazitäten zur Vergabe an. Außerdem war eine Kapazität am Sendestandort Fürstenwalde verfügbar.

Die Frage des Vielfaltsbeitrags eines Programms für die jeweilige Brandenburger Region und technische Aspekte, wie die mögliche UKW-Doppelversorgung eines Gebiets, waren Grundlage der Vergabeentscheidungen des Medienrats. „Wir freuen uns, dass der Medienrat mit der Frequenzvergabe an pure fm, Radio Potsdam, Radio B2 und Radio Teddy einen Beitrag für die Vielfalt im Radio in Brandenburg leistet“, so mabb-Direktorin Dr. Anja Zimmer. „Die Hörer in Brandenburg/Havel, Frankfurt/Oder und Fürstenwalde haben dadurch mehr Radioprogramme zur Auswahl. pure fm kann sein Programm sogar erstmalig dauerhaft auch über UKW ausstrahlen.“

Der Medienrat hat die Kapazitäten in Brandenburg den folgenden Veranstaltern zugewiesen:

Brandenburg/Havel
Die bis Mitte 2015 von Klassik Radio genutzte Frequenz 87,6 MHz
wurde an Radio Potsdam vergeben.
Die UKW-Kapazität Brandenburg/Havel 1 wurde an Radio B2 vergeben.
Die UKW-Kapazität Brandenburg/Havel 2 wurde an pure fm vergeben.

Frankfurt/Oder
Die bis Ende 2015 von Radio Frankfurt/Oder genutzte Frequenz 99,3 MHz
wurde an Radio Teddy vergeben.
Die UKW-Kapazität Frankfurt/Oder 1 wurde an pure fm vergeben.
Die UKW-Kapazität Frankfurt/Oder 2 wurde an Radio B2 vergeben.

Fürstenwalde
Die UKW-Kapazität in Fürstenwalde wurde an Radio B2 vergeben.

pure fm sendet bereits in Berlin und Teilen Brandenburgs über das neue Digitalradio DAB+ sowie regionalisierte Programme von pure fm in Hamburg, München, Augsburg und Ingolstadt.

Das pure fm Team um Geschäftsführer Matthias Kayales freut sich über die Entscheidung des Medienrates. „Trotz der Zuweisung und der Freude über die UKW-Frequenzen, bleibt für uns der neue Digitalradiostandard DAB+ ganz klar im Fokus und die Zukunft des Radios. Wir werden UKW in den nächsten Jahren dafür nutzen, Digitalradio voranzutreiben. Anders als die etablierten UKW-Sender, die DAB+ immer noch blockieren, wird pure fm mit außergewöhnlichen Aktionen sich für DAB+ einsetzen.“ so Kayales.

Mit einem Format aus feinster elektronischer Musik fährt pure fm ein deutschlandweit einmaliges Programm. pure fm spielt nahezu alle Arten der elektronischen Musik von DeepHouse bis hin zu kommerziellen Dancetracks. Dazu gibt es Liveübertragungen aus Klubs, von Events und Festivals. pure fm sendet derzeit (begrenzt auf einen Monat) in Berlin über die UKW-Frequenz 99,1 MHz „99.1 pure fm – das love & pride radio“ in Zusammenarbeit mit dem Berliner CSD.

Keine Frequenz in Frankfurt/Oder bekam das geplante RADIO ODER-SPREE der Märkischen Oderzeitung. Das Zeitungshaus wollte ein Lokalradio im Arabella-Format für Hörer ab 30 Jahren starten.

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