ProgrammagiQ: Lösung für automatische Kreation individueller Audiospots gewinnt Media Hack Day von Axel Springer

Vom 9.-10. April trafen sich 11 Teams aus ganz Europa, um am 7. „Media Hack Day“ in Berlin teilzunehmen. Initiiert wurde das Event durch Axel Springer Media Entrepreneurs mit Unterstützung der Agentur thjnk und media impact – dem Vermarktungsbereich der Axel Springer SE. Wie bei anderen „Hack Days“ treffen auch hier Programmierer, Entwickler, Visionäre und kreative Köpfe aufeinander, um in 24 Stunden neue Konzepte zu einem vorgegebenen Thema zu entwickeln.

An diesem Wochenende ging es um die Zukunft der Werbung. Zahlreiche neue Werbemöglichkeiten tauchen auf, doch durch die Reizüberflutung reagieren viele Kunden kaum noch auf neue Werbemittel und installieren sogar Ad-Blocker. Mit der Frage, wie man dennoch mit gezielter und individueller Werbung erfolgreich sein kann, haben sich die Teilnehmer des vergangenen „Media Hack Days“ auseinandergesetzt und verschiedene Konzepte erstellt.

Die vier Mitglieder des Teams MEDIACODERS stellten der Jury ihr Projekt „ProgrammagiQ“ vor. Das Team um Dirk Ritters arbeitete an einer Softwarelösung, die es ermöglicht Audiowerbung anhand von Nutzerdaten zu individualisieren.
Als Beispiel diente eine fiktionale Kampagne für einen Pay-TV-Sender, bei dem für das Produkt „Bundesliga Abo“ geworben werden soll. „ProgrammagiQ“ verwendet dabei Nutzerdaten so, dass der Hörer eines Internetradios mit seinem Lieblingsverein und den aktuellen Ergebnissen des Spieltages auf ein Abo angesprochen werden kann.

Mit dieser Idee überzeugte das MEDIACODERS-Team die Jury, bestehend aus Jan Bechler (CDO-thjnk), Carsten Dorn (COO/CFO von media impact) und Manuel Scharf (Partner Consultant bei Tealium) und gewann den ersten Platz. Dirk Ritters, CEO von MEDIACODERS, sagte nach der Preisverleihung: „Ich bin sehr stolz auf diese tolle Teamleistung. Unsere Entwickler haben die ganze Nacht an der Lösung gearbeitet. Ich denke, ProgrammagiQ zeigt eindrucksvoll, was noch alles in Sachen individueller Zielgruppenansprache möglich ist – auch über reines Targeting hinaus.“

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