Mehr als ein Mord – Deutschlandradio Kultur-Serie geht Tod eines Flüchtlings in Dresden auf den Grund

Was passierte am 12. Januar 2015? Mitten in einer Plattenbausiedlung in Dresden lag Khaled Idris Bahray – der eritreische Flüchtling wurde mit mehreren Messerstichen ermordet. Mit einem Vier-Wochen-Serial beleuchten die Sendungen „Breitband“ und „Echtzeit“ ab 29. August jeden Sonnabend den Todesfall, an dem sich eine hitzige Debatte entzündete. Die fremdenfeindlichen Pegida-Demonstrationen, eine zunehmende Zahl von Asylsuchenden und Ermittlungspannen entfachten im Januar einen Kampf um die politische Deutungshoheit. Nun steht der Prozess an.

Die Autorin Jenni Roth begibt sich auf Spurensuche, interviewt Zeugen und wertet Beweise aus. Wer war Khaled Idris Bahray? Wie lebte er in Dresden? Was sagen Mitbewohner und Nachbarn? Was hat es mit den reflexhaften Schuldzuweisungen auf sich, die sofort nach dem Mord von allen Seiten laut wurden? Und schließlich: War tatsächlich Bahrays Zimmergenosse der Täter und wenn ja, was war sein Motiv?

Am 31. August beginnt der Prozess, für den nur wenige Tage eingeplant sind. Mit „Mehr als ein Mord – Das Ende einer Flucht aus Eritrea“ begleiten die Sendungen „Breitband“ und „Echtzeit“ die Urteilsfindung – persönlich und hintergründig.  Die sechsminütigen Beiträge sind ab 29. August immer samstags ab 13.05 Uhr („Breitband“) und ab 16.05 Uhr („Echtzeit“) zu hören. Die letzte Folge gibt es am 19. September, je nach Prozessverlauf ist eine Verlängerung möglich.

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