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Medienanstalten weisen auf Systemrelevanz und wirtschaftliche Betroffenheit des privaten Rundfunks in aktueller Krise hin

Radio und Fernsehen informieren Zuhörer, Zuschauer und Nutzer kontinuierlich auf bundesweiter, landesweiter, regionaler und lokaler Ebene. Sie sichern die individuelle und öffentliche Meinungsbildung – gerade auch in Krisenzeiten. Ihnen kommt – unabhängig ob öffentlich-rechtlich oder privat organisiert – gemäß der nationalen Strategie zum Schutz Kritischer Infrastrukturen (KRITIS-Strategie) eine systemrelevante Rolle zu.

„Zur nachhaltigen Absicherung der Medienvielfalt in Deutschland in der aktuellen Krisensituation muss auch der private Rundfunk in der Lage sein, seinen Berichterstattungsbeitrag zu leisten. Erforderlich ist dafür die Aufnahme von Mitarbeitenden der Sender in die Liste der systemrelevanten Berufsgruppen“, fordert Dr. Wolfgang Kreißig, DLM-Vorsitzender.

Die Corona-Pandemie hat erhebliche wirtschaftliche Folgen, auch für den privaten Rundfunk. Angesichts dessen gesellschaftlicher Bedeutung müsse dieser bei den nun in Aussicht genommenen staatlichen Maßnahmen zur Abfederung der wirtschaftlichen Folgen der Corona-Pandemie maßgeblich in die Überlegungen mit einbezogen werden.

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