Le Monde-Gesellschafter kauft Radio Nova

Der Bankier Matthieu Pigasse steht vor der Übernahme des französischen Radio Nova. Der Sender ging in den 1980er Jahren aus einem Piratenradio hervor und hat seine Wurzeln im linksalternativen Milieu von Paris.

Pigasses Holding steht in Verhandlungen mit den Erben des 2007 verstorbenen Radio Nova-Gründers Jean-François Bizot. Pigasse gehört bereits die Musikzeitschrift Les Inrocks, die künftig mit dem Radiosender und dessen Musiklabel zusammenarbeiten soll. Matthieu Pigasse hält auch einen Anteil an der Tageszeitung Le Monde. Für die Beteiligung an Radio Nova sollen nach französischen Medienberichten zwischen 12 und 15 Millionen Euro fließen. Radio Nova will mit dem neuen Hauptgesellschafter im Rücken u.a. verstärkt in das Digitalradio investieren.

Radio Nova sendet über 26 UKW-Frequuenzen in Frankreich.

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