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Klassik Radio-Frequenzen in Hessen werden neu ausgeschrieben

Die Hessische Landesanstalt für privaten Rundfunk und neue Medien (LPR Hessen) hebt das Ausschreibungs- und Vergabeverfahren um die drei UKW-Frequenzen in Darmstadt, Frankfurt und Friedberg auf. Dies beschloss die Versammlung der LPR Hessen in ihrer heutigen Sitzung in Kassel.

Hintergrund der Entscheidung ist die Ankündigung von Klassik Radio, das Programm künftig nur noch digital über DAB+ zu verbreiten. Damit können die bislang von Klassik Radio genutzten UKW-Frequenzen in Frankfurt, Gießen, Kassel, Marburg und Wetzlar an andere Hörfunkveranstalter vergeben werden.

Auf die im Frühjahr 2017 ausgeschriebenen drei UKW-Frequenzen haben sich sechs Hörfunkveranstalter beworben. Die Frequenzen waren frei geworden, nachdem das Deutschlandradio die ehemals von AFN genutzte reichweitenstarke Frequenz auf dem Feldberg im Taunus übernommen und im Gegenzug seine schwächeren UKW-Frequenzen im Rhein-Main-Gebiet zurückgegeben hatte.

Eine größere Zahl neu zu vergebender Frequenzen erhöht die Chance einer Einigung unter den Bewerbern und erleichtert die Auswahlentscheidung durch die Versammlung. Die Versammlung will daher alle freien Frequenzen gleichzeitig ausschreiben. Mit der Neuausschreibung der Frequenzen ist bis Anfang 2018 zu rechnen.

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