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Eröffnung des 23. PRIX EUROPA mit Pauken und Trompeten
Start des Wettbewerbs mit 231 Produktionen aus 35 europäischen Ländern
Mit einem temporeichen Konzert der französischen Band Babylon Circus startete gestern der PRIX EUROPA 2009 in seine 23. Runde. Im Großen Sendesaal des rbb Haus des Rundfunks brachten die energiegeladenen Musiker aus Lyon die Festivalteilnehmer aus ganz Europa in Stimmung und setzten den musikalischen Akzent für eine intensive Wettbewerbswoche.

Das europaweit übertragene Konzert war zugleich der Auftakt für den vierten Radio Day of European Cultures. Dessen Schirmherr, EU Kommissar Leonard Orban, gab während der PRIX EUROPA Festivaleröffnung das Startsignal für den Europäischen Radiotag. Mit seinem Motto „Languages through Microphones“ steht der ganz im Zeichen der Vielsprachigkeit unseres Kontinents:

„Wir unternehmen hier nicht nur den Versuch, ein medienfreundliches Bild von Europa zu zeichnen. Dies ist genau das Europa, das wir entstehen lassen wollen – eine dynamische Gemeinschaft, in der Ideen, Menschen und Produkte sich frei bewegen können. Mit unseren Sprachen als wichtigste Zutat für eine erfolgreiche Mischung.“

Am Europäischen Radiotag beteiligen sich heute mehr als 30 Rundfunkstationen aus allen Teilen unseres Kontinents. Christoph Singelnstein von der rbb Chefredaktion erinnerte während der PRIX EUROPA Eröffnungsfeier an den Mauerfall vor 20 Jahren als ein gesamteuropäisches Ereignis:

„Der PRIX EUROPA war im Gründungsjahr 1987 seiner Zeit weit voraus – mit der Idee, dass sich die einzelnen Länder in ihrer Vielfalt und in ihren Gemeinsamkeiten anhand herausragender Medienprogramme vertraut machen können. Die Produktionen spiegeln die nicht immer einfachen Entwicklungsprozesse einer gemeinsamen Identitätsfindung – gerade von Ost und West.“

Der PRIX EUROPA 2009 dauert noch bis zum 24. Oktober und widmet sich im Rahmen seines Sonderprogramms auch dem Zusammenwachsen von Ost und West 20 Jahre nach Öffnung der Grenzen. Ein weiteres Special Event mit internationaler Besetzung befasst sich mit dem veränderten Berufsbild des Journalisten im digitalen Zeitalter.

Heute beginnen die Vorführungen in den acht Wettbewerbskategorien. Am Ende einer vielseitigen Festivalwoche werden in einer glanzvollen Preisverleihung am 24. Oktober die zwölf besten Produktionen in den jeweiligen Kategorien mit der PRIX EUROPA Stiertrophäe und je 6.000 Euro ausgezeichnet. Zusätzlich wird der Gewinner des Videowettbewerbs „Languages through Lenses“ verkündet. Moderiert wird die Gala vom irischen Fernsehliebling Derek Mooney.
  
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