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Gortniel- und Maurentobeltunnel im Montafon nun mit ORF-Radioversorgung

Der ORF Vorarlberg setzt alles daran, sein umfassendes trimediales Angebot im Land barrierefrei zugänglich zu machen. Nun wurde ein weiterer Schritt in diese Richtung gesetzt. Der Gortniel- und der Maurentobeltunnel im Montafon sind ab sofort vollständig und durchgängig mit einer ORF-Radioversorgung ausgerüstet. Somit können rechtzeitig zur Wintersaison der Skigebiete im hinteren Montafon die beiden Programme ORF Radio Vorarlberg und Hitradio Ö3 ohne Unterbrechung in beiden Tunneln empfangen werden.

Der Maurentobeltunnel (556 Meter Länge) und der Gortnieltunnel (228 Meter Länge) liegen im Straßenverlauf der L188 zwischen Tschagguns und St. Gallenkirch. An Spitzentagen passieren täglich bis zu 11.000 Fahrzeuge die beiden Tunnel. Die Radioeinspeisung koordinierte die ORS (Österreichische Rundfunksender GmbH & Co KG), jene ORF-Tochter, die in Österreich die Rundfunkinfrastruktur anbietet und für das österreichische Sendernetz verantwortlich zeichnet. Unterstützend zur Seite stand das Land Vorarlberg/Abteilung Straßenbau. ORF Radio Vorarlberg ist auf der Frequenz 94,1 MHz zu hören, Hitradio Ö3 auf 97,5 MHz.

Am 11. Jänner nahmen ORF-Landesdirektor Markus Klement, Landesstatthalter Karlheinz Rüdisser, Herbert Bitschnau (Standesrepräsentant Montafon und Bürgermeister Tschagguns), Josef Lechthaler (Bürgermeister St. Gallenkirch), Martin Fenkart (Land Vorarlberg/Abteilung Straßenbau) und Klaus Töchterle (Leiter des Senderbetriebs bei der ORS West) gemeinsam das neue Radioversorgungssystem offiziell in Betrieb.

Markus Klement, Landesdirektor ORF Vorarlberg: „Der ORF Vorarlberg ist der mediale Nahversorger und wir sind stets um besten Empfang unserer Programme bemüht. Die Radioversorgung der Tunnel Gortniel und Maurentobel ist ein weiterer Schritt auf dem Weg, gerade mit dem Verkehrsfunk ein zuverlässiges und serviceorientiertes Begleitmedium zu sein, denn an starken Wintersporttagen fahren täglich zigtausende Fahrzeuge durch die beiden Tunnel.“

Landesstatthalter Karlheinz Rüdisser, Land Vorarlberg: „Das Montafon ist mit zwei Millionen Nächtigungen die tourismusstärkste Region des Landes. Eine hohe Qualität in der Versorgung des Straßennetzes ist hier besonders wichtig. Es war nicht nur ein großer Wunsch der Talschaft, die Tunnel-Radioversorgung ist auch ein wesentlicher Beitrag zur Verkehrssicherheit: Tunnel sind neuralgische Stellen im Straßenverkehr und eine entsprechende Rundfunkversorgung hebt die Qualität des gesamten Straßennetzes.“

Herbert Bitschnau, Standesrepräsentant Montafon und Bürgermeister Tschagguns: „Mit dem Hochalpenstraßenverkehr im Sommer und dem Skiverkehr im Winter ist die L188 die Hauptverkehrsroute im Montafon. Es ist wichtig, dass gerade in Stausituationen die Menschen unterwegs rasch Informationen erhalten, also auch an die Verkehrsnachrichten kommen. Die vielen Anfragen in den vergangenen Jahren haben uns gezeigt, wie groß der Bedarf war und ist.“

Josef Lechthaler, Bürgermeister St. Gallenkirch: „Ich möchte mich ganz herzlich beim ORF, bei der ORS und beim Land Vorarlberg bedanken, dass dieses Projekt realisiert werden konnte. Die Radioversorgung dieser beiden Tunnelstrecken war ein lang gehegter Wunsch auch der Bevölkerung und wir freuen uns sehr über die Fertigstellung.“

Martin Fenkart, Land Vorarlberg/Abteilung Straßenbau: „Die Abteilung Straßenbau hat bei der Instandsetzung des Tunnels im Jahr 2014 schon sämtliche Vorleistungen für die Hörfunkausrüstung erbringen können. Nun sind wir sehr froh, dass die Radioversorgung für die Montafoner Bevölkerung sowie für die internationalen Gäste tatsächlich fertiggestellt werden konnte.“

Klaus Töchterle, Leiter des Senderbetriebs bei der ORS West: „Es haben sehr viele Menschen und Abteilungen an diesem herausfordernden Projekt mitgewirkt: Vom ORF über die ORS-Sendetechnik und das Land Vorarlberg bis zu den ausführenden Firmen gab es zahlreiche Beteiligte, die von der Projektgestaltung über die Mittelbeschaffung bis zum konkreten koordinativen Feintuning hervorragend zusammengearbeitet haben. Es ist großartig, was gemeinsam erreicht werden kann.“

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