Ein Jahr on Air: „Das Feuilleton im Radio“ feiert ersten Geburtstag

Am 21. Juni 2014 ging Deutschlandradio Kultur mit neuem Sendeschema und geschärftem Profil auf Sendung. Seit einem Jahr bieten neue Fachsendungen und das „Studio 9“ zur Primetime mehr Platz für Vertiefung und Überblick. Das neue Programm bringt Kultur und Politik zusammen und eröffnet dabei ganz neue Perspektiven. Mit innovativen Formaten sollen neue Hörerinnen und Hörer gewonnen werden.

Die neue Primetime-Sendung „Studio 9“ eröffnet den unkonventionellen Blick auf Kultur und Politik. Am Morgen, mittags und am frühen Abend haben hier neben aktueller Politikberichterstattung die brisanten Themen, Trends und Debatten aus Kultur und Gesellschaft ihren Platz. „Studio 9“ bietet den politischen und kulturell relevanten Überblick mit Hintergrund.

Neben „Studio 9“ stehen Fachmagazine für die Profilschärfung im Programm. Diskurs statt verordneter Meinung, so lautet das Credo neuer Sendungen wie „Im Gespräch“, „Lesart“, „Sein und Streit“, „Kompressor“, „Zeitfragen“ oder „Tonart“. „Im Gespräch“ widmet eine ganze Stunde einer Person, die etwas zu sagen hat. Die „Lesart“ setzt sich mit Literatur aus allen nur denkbaren Perspektiven auseinander und ist in ihrer Form einmalig in der deutschen Radiolandschaft. Das Magazin „Sein und Streit“ gibt der Philosophie im Radio ein neues Zuhause.

Auch mit neuen Thementagen und Crossmedia-Projekten konnte das neue Deutschlandradio Kultur bereits Akzente setzen. Mit dem vielbeachteten und preisgekrönten Hörgame „Blowback“ gelang erstmals die Symbiose von Hörspiel und Handygame. Thementage wie zum 50-jährigen Jubiläum der deutsch-israelischen Beziehungen oder zum Schwerpunkt „Das Mittelmeer. Sehnsuchtsort und Flüchtlingsfalle“ am 13. Juli werden zunehmend das Programm prägen und zum Alleinstellungsmerkmal.

Programmdirektor Andreas-Peter Weber zieht Bilanz: „Nach 365 Tagen dürfen wir sagen: Die Reform ist ein Erfolg. Deutschlandradio Kultur ist die erste Adresse, wenn es um Kultur und Kulturpolitik in Deutschland und jenseits unserer Grenzen geht. Die großen gesellschaftlichen Debatten spiegeln sich im nationalen Kulturprogramm mit überraschenden Perspektiven, ohne elitären Dünkel, dafür aber mit der angemessenen Tiefe wider.“

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