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E.M.A. NRW 2018 II: Radio Bielefeld mit der höchsten Tagesreichweite

In Ostwestfalen-Lippe und dem Kreis Warendorf hört mit 832.000 Menschen deutlich mehr als eine dreiviertel Million aller Einwohner über 14 Jahren täglich ein OWL+-Lokalradio, das ergab die gestern (11.07.2018) veröffentlichte Reichweitenerhebung Elektronische Medien-Analyse (E.M.A. NRW 2018 II).

Mit 47,6 Prozent Tagesreichweite in seinem Sendegebiet klettert Radio Bielefeld auf Platz 1 im Vergleich aller 44 NRW-Lokalradio-Marken. Die von ams – Radio und MediaSolutions betreuten Sender belegen im NRW-Ranking weitere vordere Platzierungen: Radio Gütersloh erreicht mit einer Tagesreichweite von 46,4 Prozent den zweiten Platz, Radio Westfalica mit 45 Prozent Rang vier und Radio Herford mit 43,7 Prozent Platz fünf. Im Schnitt verfolgen die Menschen in Ostwestfalen-Lippe und dem Kreis Warendorf die Lokalradioprogramme auf Radio Hochstift, Radio Lippe, Radio Bielefeld, Radio Herford, Radio WAF, Radio Westfalica und Radio Gütersloh 198 Minuten am Tag, das sind fast dreieinhalb Stunden. Besonders lange bleiben die Hörer bei Radio Lippe „dran“ (229 Minuten). Der Marktanteil der Lokalradios in OWL und dem Kreis Warendorf liegt bei im Schnitt 42,6 % in ihren Sendegebieten, auch hier schneidet Radio Bielefeld mit 53,7 Prozent gut ab, gefolgt von Radio Westfalica mit 51,1 Prozent. Damit sind alle Sender nach den E.M.A.-Zahlen mit Abstand Marktführer in ihren Gebieten. Radio Lippe hat die höchste Quote seit der Gründung des Senders im Jahr 1991 erreicht. 35,7 Prozent der Menschen im Sendegebiet (ab 14 Jahren) schalten demnach täglich das Programm ein (Hörer gestern Mo-Fr). In absoluten Zahlen sind das jeden Tag fast 107.000 Lipper.

Die Redaktion von Radio Gütersloh freut sich über die E.M.A.-Zahlen, Bild: Radio Gütersloh

Der Geschäftsführer der Betriebsgesellschaften aller OWL+-Lokalradios Uwe Wollgramm: „Wir sind sehr stolz auf diese überwältigende Hörerakzeptanz. Im landesweiten Vergleich belegen alle unsere sieben Lokalradios Top-Positionen. Die Redaktionen leisten sehr gute Arbeit – und die Hörer honorieren das.“

Auf dem dritten Platz im Tagesreichweite-Ranking der NRW-Lokalradios findet sich Radio Kiepenkerl mit 46 Prozent Tagesreichweite in seinem Sendegebiet wieder. Der Dülmener Sender wird von der Westfälischen Werbegesellschaft für privaten Rundfunk mbH (WWR) in Hamm vermarktet.

Westfunk: Radio Sauerland und Radio K.W. im Aufwind

Die Westfunk GmbH & Co. KG vermarktet zwölf Lokalsender. Die Sender Radio Bochum (30 Prozent Hörer gestern/Tagesreichweite), Radio Essen (32 Prozent Hörer gestern), Radio Herne (31 Prozent Hörer gestern) und Radio Sauerland  sind Marktführer in ihrem Sendegebiet vor den öffentlich-rechtlichen Radioprogrammen des WDR. Die deutlichsten Gewinne beim Wert „Hörer gestern“ im Vergleich zum Vorjahr verzeichnet Radio Sauerland mit aktuell 37 Prozent, der Sender hat im vergangenen Jahr 15.000 Hörer hinzugewonnen. Radio K.W. hat 14.000 Hörer in einem Jahr dazugewonnen und erreicht einen „Hörer gestern“-Wert von 26 Prozent. Auch 107.7 Radio Hagen ist mit einer Reichweite von 33 Prozent „Hörer gestern“ und 3.000 neuen Hörern innerhalb eines Jahres E.M.A.-Marktführer in seinem Sendegebiet.

„Wir danken unseren Hörerinnen und Hörern, dass sie sich täglich für uns entscheiden“, kommentiert Radio Bochum-Chefredakteurin Andrea Donat das EMA-Ergebnis ihrer Station. „Wir nehmen das als Ansporn, auch weiterhin immer für sie da zu sein und unser Programm weiter zu entwickeln. Und wir möchten uns gerne mit einem fetten Paket an Aktionen für diese Verbundenheit bedanken.“

Die Ergebnisse im Münsterland
Antenne Münster kommt auf etwas über 30 Prozent Hörer gestern, das Borkener Radio WMW auf 42 Prozent und Radio RST aus Steinfurt auf knapp 36 Prozent tägliche Reichweite im jeweiligen Sendegebiet. Aktuell läuft Antenne Münster bei jedem Hörer im Schnitt 212 Minuten. Zum Vergleich: WDR 2 wird nach den E.M.A.-Zahlen im Sendegebiet täglich 142 Minuten lang gehört, 1Live 95 Minuten.

„Wir sind sehr stolz, dass die Münsteraner ihrem Heimatsender so viel Vertrauen schenken“, freut sich Antenne Münster-Chefredakteur Stefan Nottmeier. Das sei etwa bei der Amokfahrt Anfang April sehr deutlich geworden, so Nottmeier: „Wir haben danach sehr viel Lob und Anerkennung von unseren Hörern für die einfühlsame und sachliche Berichterstattung bekommen. In solchen Momenten zeigt sich, wie wichtig Antenne Münster als Stadtsender ist.“

Radio RST-Chefredakteurin Kathleen Berger: „Es war und ist der Mut des Teams, sich rundum zu erneuern. So haben wir in den letzten Monaten unser Informations- und Unterhaltungsangebot nicht nur On Air, sondern auch Online massiv ausgebaut. Alleine in der Morgensendung hat sich der Anteil an Service, Nachrichten, Hörer-Interaktion und neuer Musik deutlich erhöht. Wir verstehen uns als Sender, der von hier ist und für unsere Hörer sendet. Deswegen stehen die Hörer zu jeder Zeit im Mittelpunkt unserer Programmentscheidungen.“

Die Elektronische Medien-Analyse Nordrhein-Westfalen (E.M.A. NRW 2018 II) wird im Auftrag von Radio NRW und den NRW-Lokalradios vom MS Medienbüro Köln durchgeführt. Hierfür führen die Medienforscher Telefoninterviews unter 500 repräsentativ ausgewählten Einwohnern aus den 44 vom Land NRW lizenzierten Sendegebieten für den Privatfunk durch

*alle Daten beziehen sich auf die E.M.A. NRW 2018 II, Logos: Radio Kiepenkerl, Radio Sauerland, Antenne Münster

(Pressematerial ams, Westfunk, Radio Bochum, Antenne Münster, Radio RST)

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