Deutschlandfunk: Multimedia-Reportage über Drohnenkrieg erhält Journalistenpreis PUNKT

Die von Thomas Reintjes und einem Team des Deutschlandfunks produzierte Online-Reportage „1 oder 0, Leben oder Tod“ wurde mit dem von der Deutschen Akademie der Technikwissenschaften ausgelobten Journalistenpreis PUNKT ausgezeichnet.

Die Multimedia-Reportage beschäftigt sich mit dem Einsatz unbemannter Systeme wie Roboter oder Drohnen in der Kriegsführung. Die Jury lobt sowohl die Relevanz des Themas wie auch dessen sachkundige, differenzierte und sensible Darstellung, die durch die Zusammenführung unterschiedlicher Medienkanäle unterstützt wird. Basierend auf einem zunächst unabhängig produzierten Hörfunk-Feature stellen Reintjes und sein Team die zur Verfügung stehenden militärischen Systeme ausführlich dar und beschreiben die politisch-gesellschaftliche Debatte sowie die mit dem Einsatz dieser Technologien verbundenen Ambivalenzen. Der Nutzer hat die Möglichkeit, sich selbstständig durch die in vier Kapitel gegliederte Reportage zu klicken und die angebotenen Meinungen und Quellen aufzurufen. Als vorbildlich beschreibt die Jury die Integration von Videos, O-Tönen und akustischer Elemente – entsprechend den Ausschreibungskriterien des Preises wird hiermit ein Mehrwert erzielt, der mit den Einzelkanälen nicht realisierbar wäre.

Für den Deutschlandfunk waren die Redakteure Christiane Knoll und Markus Waldhauser sowie Boris Bittner, Richard Weiß, Michael Jodaitis, Mirko Tzotschew, Markus Heidmeier und Nicola Balkenhol (Projektverantwortliche) an der Reportage beteiligt.

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